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19 von 40: Fast der halbe Rat ist neu dabei

Neustadt 19 von 40: Fast der halbe Rat ist neu dabei

Es hat sich einiges getan bei den Politikern, die die Interessen der Neustädter Bürger in den nächsten fünf Jahren im Rat der Stadt vertreten sollen: 19 von 40 Bürgervertretern sind neu; viele altbekannte ausgeschieden.

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Ab an die Wahlurnen: Die Wähler haben entschieden, dass sich im Neustädter Rat einiges tun soll.

Quelle: dpa/Symbolbild

Neustadt. Der Ratsvorsitzende ist nicht mehr dabei – Hans-Jürgen Hayek (Grüne) ist Opfer des schlechten Wahlergebnisses der Grünen und nicht wieder gewählt worden; das gleiche gilt für Manfred Lindenmann und Andreas Plötz. Auch nicht gewählt: Klaus Hibbe (CDU) oder Heinrich Clausing (SPD). Andere, vornehmlich „alte Haudegen“ hatten auf eine Kandidatur verzichtet: Werner Rump, Reinhard Scharnhorst, Otto Rönnebeck (alle CDU), Sieglinde Ritgen, Werner Schaumann, Wilfried Müller (alle SPD), Dirk Salzmann (zuletzt Bürgerforum) – die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Bürger in Neustadt haben bei der Kommunalwahl auch über ihren Stadtrat abgestimmt. Die Mitglieder im Überblick.

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Bürgermeister Uwe Sternbeck – als Verwaltungschef ist er 41. Mitglied im Rat – hat es mit vielen neuen Gesichtern zu tun. Und mit wenig Aussicht auf eine stabile Mehrheit im Rat. Es sei denn – CDU und SPD verständigen sich auf eine Zusammenarbeit. Die CDU darf sich als Wahlsiegerin fühlen; sie ist nach fünf Jahren wieder stärkste Fraktion. Vorsitzender Björn Niemeyer kündigt an, seine Fraktion werde „die Verantwortung im Stadtrat annehmen“. SPD-Ortsvereinschef Mustafa Erkan hätte „gern zwei Sitze mehr gehabt“, hofft aber im Rat auf „eine breite Mehrheit vor allem bei anstehenden Großprojekten“ wie dem Rathausbau.
Und andere? SPD-Fraktionschefin Christiane Schlicker sagt „Wir haben Federn gelassen – leider“. Jetzt begännen Gespräche erst fraktionsintern, dann mit anderen, „wie die Arbeit im Rat gestaltet wird“.
Schillerndste Figur unter all den „Neuen“ im Rat ist einer mit sehr viel Erfahrung in der Bürgervertretung: Raimar Riedemann, dem mit der AfD ein Comeback geglückt ist; mit vier Vertretern ist seine Truppe auf Augenhöhe mit Grünen und UWG.

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Von Redakteur Dirk von Werder

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