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Gymnasium: Konzept soll bis Sommer stehen

Neustadt Gymnasium: Konzept soll bis Sommer stehen

Was soll saniert werden, was neu gebaut? Für die maroden Gebäude des Gymnasiums soll die Stadtverwaltung bis zum Sommer ein Gesamtkonzept erstellen, um der Schule künftig eine zeitgemäße Unterkunft zu bieten. Dabei sollen auch andere Nutzer berücksichtigt werden.

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Was kann saniert, was muss neu gebaut werden? Die Stadt bereitet ein Gesamtkonzept für das Gymnasium vor.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Das gut 50 Jahre alte Hauptgebäude ist zu eng geworden, überdies marode, ebenso wie die benachbarte Turnhalle, die bereits seit Monaten für die Nutzer gesperrt ist. Bei der Planung sollen neue schulpolitische Entwicklungen wie Inklusion, Ganztagssschule und die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren auf dem Gymnasium (G9) berücksichtigt werden.

Überdies soll auch der TSV die Turnhalle weiter mit nutzen dürfen. Und die Aula soll so geplant werden, dass sie auch den Interessen weiterer Nutzer entspricht, beispielsweise des Theater- und Konzertkreises (TKK), der dort regelmäßig Theateraufführungen und Konzerte veranstaltet.

Nachdem sich Mitglieder des Schulausschusses vom eklatanten Zustand des Gebäudes überzeugt haben, drückt die Politik nun aufs Tempo: Bis zum Sommer soll die Stadtverwaltung belastbare Zahlen vorlegen, die eine Grundsatzentscheidung ermöglichen. Die Verwaltung hatte zuletzt versucht, diese Frist bis Jahresende zu verlängern, doch CDU und SPD bestehen auf einer zuvor getroffenen Abmachung. "Das hat jetzt Priorität, ebenso wie das Rathaus", sagt Laub.

Denn bis zum Schuljahr 2020/21 soll alles alles fertig sein. "Dann greift G9, also die Jahrgänge, die neun Jahre auf dem Gymnasium bleiben, sind bis in die Oberstufe durchgewachsen", sagt der Schulausschussvorsitzende Johannes Laub (CDU). Das heißt, die Schule braucht deutlich mehr Räume. Schon jetzt werden mehrere Klassen in Containern unterrichtet, ebenso wie in der benachbarten Leine-Schule. Bereits jetzt nutzen beide Schulen einzelne Gebäudeteile gemeinsam. Auch dies soll in der Planung berücksichtigt werden.

Eine Aussprache sowie der Arbeitsauftrag an die Stadtverwaltung sind am Donnerstag, 9. März, Thema in der Ratssitzung, die um 18 Uhr im Sitzungssaal, Nienburger Straße 31, beginnt.

Von Kathrin Götze

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