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Kraniche trompeten ins Vogelkonzert

Bordenau/Mecklenhorst Kraniche trompeten ins Vogelkonzert

Auch wenn die Temperaturen am frühen Morgen noch nicht dafür sprechen: Die heimische Vogelwelt stimmt sich mit Macht auf den Frühling ein. Eine gute Zeit, um auf dem Weg durch den Wald das Ohr für die Singstimmen zu schulen.

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Rund 20 Naturfreunde gehen mit Karl-Heinz Nagel (Mitte) durch den Wald, um Singvögeln zuzuhören.Thiele (2)

Quelle: r/Thiele

Bordenau/Mecklenhorst. Das fanden auch rund 20 Frühaufsteher, die am Sonntag mit dem Steinhuder Vogelkenner Karl-Heinz Nagel auf Exkursion zum Vogelkonzert gingen. „Noch sind nicht allzu viele Stimmen auf einmal zu hören - dann kann man jeden einzelnen Gesang besser identifizieren“, sagt Ulrich Thiele vom Nabu Neustadt, der die Gruppe begleitete.

Mit Nagels Hilfe erschlossen sich die Spaziergänger die Melodie: Die hohen Töne liefern Blau- und Kohlmeise ebenso wie Buchfink und Zaunkönig. Für den Rhythmus sorgen Bunt- und Schwarzspechte, die eifrig im Wald an der Arbeit sind. Auch Rabenkrähen waren zu hören. Wenn ihre kehligen Rufe auch im Allgemeinen nicht als Gesang gelten, ihren Beitrag zum Vogelkonzert leisten sie allemal.

Besondere Solisten fanden die Wanderer schließlich auf einer waldnahen Wiese bei Mecklenhorst: Eine ganze Gruppe Kraniche hatte sich dort zur Rast niedergelassen - ihre Stimmen entsprechen denen der Blechbläser im Orchester der gefiederten Musiker.

Wahrscheinlich sind die hierzulande seltenen Schreitvögel auf der Durchreise in die Brutgebiete in Skandinavien oder Sibirien. Bislang war vor allem das Diepholzer Moor Schwerpunkt für ihre Rast - nun entdecken sie scheinbar auch die hannoversche Moorgeest.

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Von Redakteur Kathrin Götze

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