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Die Welt mit Kinderaugen sehen

Neustadt Die Welt mit Kinderaugen sehen

Kunst verbindet: Bei einem Gemeinschaftsprojekt von Stadtjugendhilfe und Jugendkunstschule haben 20 Kinder verschiedener Nationalitäten nicht nur gemeinsam eine große Weltkugel aus Pappe und Papier gebastelt, sie haben auch Einblicke in fremde Kulturen bekommen und neue Freunde gefunden.

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Bei einem gemeinsamen Projekt von Jugendkunstschule und Stadtjugendpflege haben in Neustadt heimische Kinder aus unterschiedlichen Nationen zusammen eine Fantasiewelt gebastelt.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Über den eigenen Horizont hinaus schauen, andere Religionen und Werte kennen lernen – die Mädchen und Jungen haben während des offenen Kunstprojektes mit dem Titel "Meine, deine, unsere Welt" eine Vielzahl neuer Eindrücke gesammelt. "Die Kinder haben sich eine Fantasiewelt gebastelt und darin viele Einflüsse ihrer Heimat und Umgebung einfließen lassen", sagt Tanja Repenning, die das Projekt gemeinsam mit Angela Rennemann betreut hat.

Und wie klappt das Zusammenleben in der gebastelten Fantasiewelt? "Sehr gut", sagt die achtjährige Dilber. So liegen in dem Bastelwerk beispielsweise afghanische, syrische, afrikanische und deutsche Dörfer direkt nebeneinander. "Das ist ja in Wirklichkeit nicht so", sagt das Mädchen.

Und auch Meiluna ist begeistert. "Ich habe viel gelernt, zum Beispiel auch über afghanisches Essen", erzählt die Neunjährige. Sie hatte nämlich an einem gemeinsamen Kochnachmittag, dieser war Teil des Projektes, teilgenommen. "Meine Freundin Rahela hatte ein Rezept ihrer Mutter mitgebracht. Das Essen war sehr lecker", sagt sie.

Von Benjamin Gleue

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