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Rote Container helfen Schulen

Mariensee/Helstorf Rote Container helfen Schulen

Die Aktion „Alte Kleider für neue Klassenzimmer“ hat zwei neue Aufstellorte für ihre Container gewonnen. In Mariensee stehen die Sammelbehälter nun bei der Wertstoffsammelstelle Am Duvenwinkel und einem von der Forstgemeinschaft Helstorf zugewiesenen Platz. Die feuerroten Kleidercontainer sollen Kindern zu besseren Schulräumen verhelfen.

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Der Marienseer Ortsvertrauensmann Wilfried Gehrke und Kurt Rotermund (r.) betrachten die neuen Altkleidercontainer.

Quelle: Rothermund

Mariensee. Dahinter steht der Verein LuPS (Lernfördernde und präventive Schulgestaltung), der Grundschulen unterstützt, die bessere Ausstattung benötigen. Eines von bisher sechs der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eingerichteten Musterklassenzimmer befindet sich in der Grundschule Steimbke. Dort herrschen nun besondere Licht- und Akustikverhältnisse, es gibt eine hochmoderne Tafel, ein sogenanntes Activboard, und ergonomische Stühle. „Die Arbeitsleistung der Schüler steigert sich enorm“, sagt Vereinsgründer Kurt Rotermund aus Rodewald begeistert.

Abgelegtes zu Geld machen

Der Verein für „Lernfördernde und Präventive Schulgestaltung“ (LuPS) besteht seit 2008 und wurde zunächst von Klosterkammer und verschiedenen Unternehmen gefördert. Die Idee, mit Altkleidercontainern Geld für den Verein zu verdienen, kam später dazu. Derzeit gibt es rund 130 Sammelplätze des Vereins in Norddeutschland. „Wenn wir 400 hätten, könnten wir jedes Jahr ein Klassenzimmer einrichten“, sagt Vorsitzender Kurt Rotermund. Welche Schule gefördert wird, entscheidet ein unabhängiges Gremium, Schulen können sich beim Verein bewerben. Mehr Informationen gibt es unter Telefon (0170) 55337305 oder lups-ev.com. sd

Das Geld stammt aus der Miete für die Containerplätze, wie Rotermund erklärt. Die Abholung und Sauberhaltung übernehme ein Partnerunternehmen aus Peine. „Pro Stellplatz gehen 600 Euro an den jeweiligen Vermieter, von denen mindestens 100 Euro an den Verein gespendet werden müssen“, sagt Rotermund. Viele Partner würden einen Teil des Geldes für die Dorfgemeinschaft einbehalten.

Das macht auch Manfred Becke aus Hagen so. Auf einem seiner Grundstücke, bei der Wertstoffinsel Am Gänseberg, stehen seit Dezember die roten Kleidersammelbehälter. Ein Viertel der Containermiete bekommt LuPS, mit dem Rest will der ehemalige Ratsherr verschiedene Projekte der Dorfgemeinschaft unterstützen.

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