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Künstlerin sucht ihre anatolischen Wurzeln

Neustadt Künstlerin sucht ihre anatolischen Wurzeln

Sehnsuchtsvoll klingen Saiten und Stimme, wenn Lale Koçgün auf musikalischen Spuren ihrer Vorfahren wandelt. Die Musikerin wurde 1983 in Mainz geboren und stammt aus einer kurdisch-alevitischen Familie aus Qoçgiri im östlichen Anatolien. Am Freitag, 7. April, gastiert sie im Schloss Landestrost.

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Lale Koçgün tritt am Freitag im Schloss auf.

Quelle: privat

Neustadt. Schon früh begab sich Koçgün mit ihrem Cousin auf die Suche nach der traditionellen Musik ihrer Heimat und lernt die Langhalslaute Balama zu spielen. 2003 folgen erste Studioaufnahmen, sie gründet ein erstes eigenes Quartett, studiert Tembur und Gesang an der Mainzer Weltmusik-Akademie. 2015 erscheint schließlich ihr erstes Album unter eigenem Namen "Sirri dem".

Das Debüt beweise, dass hier eine feinfühlige Sängerin mit ausdrucksvoller Stimme und Gespür für Stimmungen und geschmackvollen Arrangements agiere, meinen die Veranstalter. Es lohne sich, diese Künstlerin zu entdecken. Am Freitag, 7. April, ab 20 Uhr, präsentiert Lale Koçgün im Schloss Landestrost gemeinsam mit ihrem Ensemble Lieder in verschiedenen Sprachen. Bereits um 19 Uhr beginnt ein Künstlergespräch mit einem Vertreter des Center for Worldmusic Hildesheim.
Eintrittskarten für 15, ermäßigt 10 Eur, gibt es in Vorverkaufsstellen wie den Geschäftsstellen von HAZ/NP sowie im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, Telefon (05032) 899154 oder per E-Mail: kultur@region-hannover.de, oder direkt im Interner: www.reservix.de.

Von Kathrin Götze

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