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Pläne für neue Ortsdurchfahrt sind fertig

Esperke/Warmeloh Pläne für neue Ortsdurchfahrt sind fertig

Die Ortsdurchfahrt von Esperke und Warmeloh ist seit Jahrzehnten in schlechtem Zustand: die Straße ist rissig, der vorhandene Unterbau nicht ausreichend tragfähig, Fußgänger müssen aufgrund des fehlenden Gehweges im Hauptverkehr herumspazieren. Das soll sich bald ändern.

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Die Straßenverhältnisse in Esperke und Warmeloh werden zunehmend zum Sicherheitsrisiko für die Bewohner.

Quelle: Privat

Esperke/Warmeloh. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr möchte Abhilfe schaffen und plant für das Jahr 2018/2019 den Vollausbau der Neustädter Straße (L193) in und zwischen den zwei Ortschaften. Das bedeutet im Detail: Sanierung der Hauptstraße, neue zwei Meter breite Gehwege in Warmeloh auf der westlichen Straßenseite und in Esperke zwischen Osterberg und Hoper Straße auf der östlichen Seite. Die Bushaltestellen auf der Strecke sollen zudem barrierefrei ausgebaut werden. Auch mit Regenwasser wird künftig anders umgegangen: Warmeloh bekommt aufgrund der Höhenverhältnisse ein Versickerungsbecken, mit einem Regenrückhaltebecken werden die Esperker an die Kanalisation angeschlossen.

Das Vorhaben existiert schon geraume Zeit - der erste Entwurf für den Ausbau wurde bereits im November 2013 präsentiert. Nun sei die Planung abgeschlossen, heißt es. Eine lange Zeit für ein so dringendes Bauprojekt: "Die aktuellen Straßenverhältnisse sind eine Katastrophe", sagt die zuständige Helstorfer Ortsbürgermeisterin Silvia Luft, "es muss endlich etwas passieren."

Auch wenn nun die Vorlage zur Abstimmung bereitstehe, sei ein endgültiger Beschluss und damit die finale Bauplanung aber noch lange nicht in Sicht. "Zurzeit werden eine Menge Einwände gegen die aktuelle Fassung geprüft", sagt Luft. Unter den Kritikern sind vor allem Anlieger, die mit ihrer Pflichtbeteiligung an den Kosten nicht einverstanden seien. Denn wer an einer der betroffenen Straßenteile wohnt, muss sich an den Baukosten beteiligen, die sich voraussichtlich auf 690.000 Euro belaufen. "Ich kann verstehen, dass man das als Anlieger nochmal geprüft sehen möchte", sagt Luft, "Ich kann nicht abschätzen, wie im Ortsrat darüber entschieden wird."

Der Ortsrat berät in seiner Sitzung am Mittwoch, 18. Oktober, ab 19.30 uhr im Schützenhaus Vesbeck über die Vorlage.

Von Leonie Frank

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