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Neustadts Showtalente sind exzellente Gastgeber

Neustadt Neustadts Showtalente sind exzellente Gastgeber

Die Mensa der Kooperativen Gesamtschule war für den Ansturm der Gäste gerüstet. Acht Gruppen erwartete Neustadts Trompeter-Showcorps Leinegarde als Gastgeber einer großen Musikparade, die bei jedem der beiden Shows rund drei Stunden dauerte.

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Die Drumfanfare D.I.O.S. reiste aus dem niederländischen Oijen an.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Neustadt. Organisation ist alles bei einem Konzert mit so vielen, noch dazu internationalen Gästen. Für den Empfang war jeder Tisch in der Mensa mit einem „Herzlich willkommen“ und dem Foto der jeweiligen Gruppe gekennzeichnet. Die wichtigsten Begriffe waren zweisprachig notiert - also auch auf niederländisch. „Abfall/Afval“ oder „Bunte Tüte / Snoepzak“ schlossen jede Verwechslung aus.

Auf dem Gelände waren Ordner in Rufweite postiert, die mit ihrem zuständigen Ansprechpartnern sofort Kontakt aufnehmen konnten. Die Leinegarde bewies während dieser logistischen und organisatorischen Höchstleistung professionelle Gelassenheit, ob Stabführerbesprechung der Showleiter oder Presseanfrage. Jeder Platz im Helferteam war besetzt. 

Natürlich war es Ehrensache, das Petra Neumann ihre „(K)Leinegarde“ ebenso im Griff hatte, wie Christine Preuß ihren Nähkasten. Damit konnte sie zur Rettung eilen, falls sich einer der glänzenden Uniformknöpfe kurz vor dem Auftritt gelöst hätte. Während Thilo (8), seit einem Jahr als Nachwuchstrompeter dabei, mit seinem Kumpels über das Gelände zog und neugierig die anderen Akteure beäugte, betreute seine Mutter Vera das Kuchenbuffet in der Mensa und hatte dabei einen Blick auf das Gepäck der Gäste.  

„Die Busse aus den Niederlanden waren alle bis 13 Uhr da“, konnte Sprecherin Mélanie Sonntag vermelden. Um 14 Uhr - eine Stunde vor der ersten Show - wurde noch schnell das Zusammenspiel der Musikgruppen für das von allen gemeinsam zu spielende Stück geprobt. Die Noten für den Beatles-Song „Hey Jude“ hatten die Beteiligten vorab per E-Mail erhalten. Tontechniker Frank Schwarzer nutzte die Gelegenheit, um letzte Feinheiten zu justieren. „Die pusten mich ja an die Wand“, schmunzelte der 56 jährige Neustädter angesichts des druckvollen Sounds. Inzwischen hatte sich vor dem Eingang zur KGS-Sporthalle eine ansehnliche Schlange gebildet. Trotz flinker Abfertigung und ebenso schneller Platzsuche verzögerte sich der Einlass des Publikums, trotzdem konnte kurz nach 15 Uhr die erste der beiden Shows beginnen.

Karten für das Showprogramm sind heißbegehrt

Ob Nachwuchsförderung mit der der (K)Leine Garde, Juniorcorps oder den Profis der Leinegarde – Neustadts Trompeter-Showcorps ist international vernetzt und hat sehr viele Anhänger vor Ort. Das wurde bei Verkauf der Eintrittskarten zum Problem. Die Plätze für die Auftritte der niederländischen „Drumfanfare D.I.O.S.“, der Show- und Marchingband „Iserlohner Stadtmusikanten“, den Showtanzgruppen des TSV Mühlenfeld, dem Kamper Trompetter Korps, dem Trampolin-Showteam des Turnclubs Wilhelmsburg, der Rijnmondband aus Schiedam, der Showband Takostu aus Stiens und dem eigenen Programm „Beat it“ waren binnen 48 Stunden ausverkauft.
„Unser Erfolg ist größer als das Platzangebot KGS-Tribüne“, bedauert Sprecherin Mélanie Sonntag.

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Von PATRICIA CHADDE

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