Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Manch Spielplatz verschwindet

Neustadt Manch Spielplatz verschwindet

Oft schweren Herzens müssen Ortsratsvertreter Abschied von Spielplätzen nehmen. Weil Kinder fehlen sollen zahlreiche Flächen umgenutzt und teils bebaut werden. Sie werden nicht (mehr) benötigt.

Voriger Artikel
Lechner: Vier Jahre ist nichts geschehen
Nächster Artikel
Tastentage bieten ein Wandelkonzert an

Zahlreiche Spielplätze könnten bald verschwunden sein.

Quelle: Symbolbild

Neustadt. Die Verwaltung, so viel ist sicher, hat keine leichtfertigen Vorschläge unterbreitet. Seit drei Jahren laufen Arbeiten am Konzept, das auf eine „bedarfsgerechte Anpassung des Angebotes an Spielflächen“ zielt. Dabei geht es um Plätze, die teils vor vielen Jahren angelegt wurden, aber auch um andere, die als künftige Spielfläche in Neubaugebieten ausgewiesen worden waren. Für die einen wie für die anderen gilt: Die Jahre des Babybooms sind lange vorbei. Bei mancher Planung wurde möglicherweise auch zu optimistisch auf junge Familien mit Kindern gesetzt.

Auf dem Prüfstand stehen alle Stadtteile mit ihren Spiel- und Bolzplätzen. Aktuell in der Beratung sind Poggenhagen, Mandelsloh und Otternhagen. In Poggenhagen sieht die Verwaltung perspektivisch nur den Spielplatz Schlesierstraße als gesichert an, abgängige Geräte sollen ersetzt werden. Dagegen soll der Platz an der Heinrich-Brandes-Straße aufgegeben werden, der an der Ilschenheide bleibt erhalten, die Geräte werden aber bis auf Weiteres nicht erneuert.

Ähnlich die Lage in Otternhagen: Uhlenbruch bleibt, Wätering wird zugunsten der Spielfläche an der Schule aufgegeben. Im Ortschaftsbereich Mandelsloh sollen aus jetziger Sicht sämtliche zur Disposition stehenden Plätze erhalten bleiben und die Geräte ersetzt werden: Das gilt für Schäferort und Dorfgemeinschaftshaus in Niedernstöcken sowie Mühlenberge in Mandelsloh.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smo9uczgeq1d1lgberr
Landesverteidigung steht im Mittelpunkt

Fotostrecke Neustadt: Landesverteidigung steht im Mittelpunkt