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Mardorf-Museum wird größer

Mardorf Mardorf-Museum wird größer

Das Mardorf-Museum wird endlich größer: Das Dachgeschoss ist kurz vor der Fertigstellung und kann bald einen Teil der Exponate aufnehmen. Dadurch kann das Erdgeschoss stilecht wie ein Bauernhaus aus früheren Zeiten eingerichtet werden.

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Blick auf und in das Museum: Die Räume im Erdgeschoss werden künftig alten Mardorfer Wohn- und Wirtschaftsgebäuden nachempfunden sein.
Faber

Quelle: Carola Faber

Mardorf. Mit einer Treppe nach oben begann vor Jahren das Projekt „Dachbodenausbau“ des Museums in Mardorf. „Immer, wenn wir etwas Geld übrig hatten, konnten wir investieren. Die meisten Arbeiten wurden aber bisher ehrenamtlich gemacht“, erzählt Friedrich Dankenbring, Vorsitzender der Mardorfer Dorfgemeinschaft.

Seiner Initiative ist es auch zu verdanken, dass die renovierte Fläche im Obergeschoss des Fachwerkgebäudes vermutlich in diesem Frühjahr fertiggestellt sein wird. Allerdings werden noch Helfer gesucht.

„Das war mal ein Heuboden ohne jedes Fenster, der nur mit Dachpfannen eingedeckt war“, sagt Dankenbring. „Die Fenster haben wir eingebaut, das Ganze ist nun isoliert und die Elektrik funktioniert. Jetzt sind nur noch restliche Maler- und Aufräumarbeiten zu erledigen“, sagt der Vorsitzende. Seit 1990 befindet sich in dem 1750 gebauten Haus am Aloys-Bunge-Platz ein Museum, in dem viele Mardorfer Exponate zu sehen sind. Dazu gehören Alltagsgegenstände, Handwerksgeräte und auch Möbel. Auf den zusätzlichen 115 Quadratmetern im Obergeschoß soll es möglich sein, viele Teile besser zu präsentieren.

Geplant ist unter anderem eine Ausstellung über Gustaf Nagel, der als erster „Camper“ auf dem Weißen Berg, barfüßiger Wanderprediger und Visionär der neuen deutschen Schrift galt, und über den ortsansässigen Schriftsteller Carl Mardorf.

Auch das Erdgeschoß wird im Verlauf der Arbeiten schöner: Die Räume werden bald wie ein ehemaliges, typisches Mardorfer Wohnhaus eingerichtet.

Von Carola Faber

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