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Mit Schirm, Charme und Kapelle

Neustadt Mit Schirm, Charme und Kapelle

Die Sommertour von Bürgermeister Uwe Sternbeck ist eröffnet. Zum Auftakt war das Stadtoberhaupt in Metel. Bei Regenwetter erlebte er einen Rundgang mit Schirm und Charme, der natürlich auch zur Kapelle führte.

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Metel hat viel zu zeigen. Bürgermeister Uwe Sterbeck weiß davon zu erzählen.

Quelle: von Werder

Metel. Metel will wachsen. Bescheiden, wie sich das Dorf im Nord-Osten eigentlich immer gibt: um vier Einfamilienhäuser, vielleicht ein paar mehr. "Vier junge Meteler würden hier gerne bauen, können aber nicht, weil keine Grundstücke da sind", sagte Ortsbürgermeister Andreas Schaumann (SPD) zu Beginn des Besuches Sternbecks, zwei seien aufgrund fehlender Möglichkeiten schon verzogen. "Das können wir uns eigentlich nicht leisten", sagt Schaumann.

Stadtoberhaupt Sternbeck besucht jeweils zur wärmeren Jahreszeit sechs der 31 Stadtteile. Alle fünf Jahre, so sein Plan seit seiner ersten Wahl 2004, will er sich Zeit für jeden Stadtteil nehmen, will sich umsehen, mit Bewohnern sprechen. Zehn der 400 Meteler waren gestern dabei. Und trafen auf einen gut vorbereiteten Bürgermeister. "Die Feuerwehr funktioniert ja offensichtlich ganz gut. Man muss aber auch nach vorne sehen. Das Durchschnittsalter ist recht hoch", sprach er in Richtung Schaumanns. Denn der - einmalig im Stadtgebiet - ist nicht nur Ortsbürger- sondern auch Ortsbrandmeister.

Das Prunkstück des Dorfes ist mehrere hundert Jahre alt  die kleine Kapelle. Kein Besucher Metes, dem sie nicht stolz gezeigt wird. Es ist den Menschen aus dem Dorf zu verdanken, dass es sie überhaupt noch gibt. "Es gab Zeiten, da liefen die Schweine durchs Gebäude, weil Mauern offen standen", schildert Katharina Wedemeier, Vorsitzende des größten Meteler Vereins, des Kapellenvereins. Den gibt es erst seit 2008; seinerzeit hatte die Landeskirche die Kapelle fast abgeschrieben  kein Geld für alte, nicht mehr nutzbare Gotteshäuser. Dann kam Metel - nahm die Sache in die Hand. "Die Leute helfen, und sie geben auch Geld", sagt Wedemeier. Die Kapelle ist mittlerweile innen außen restauriert  wie gesagt: ein Prunkstück. Gottesdienste werden auch wieder darin gefeiert. Da allerdings, halte sich die Begeisterung aus dem Dorf ein wenig zurück, hieß es beim Rundgang: "Gebe es Bratwurst, würden sie kommen..."

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Von Dirk von Werder

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