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Der Trend geht zum zweiten Christbaum

Neustadt Der Trend geht zum zweiten Christbaum

Die Nordmanntanne in der Wohnstube, ein kleinerer Christbaum im Kinderzimmer: Der Verkauf von Weihnachtsbäumen ist ein riesiger Wirtschaftszweig – gestern hat Ministerpräsident Stephan Weil in Bordenau den Startschuss für den diesjährigen, deutschlandweiten Christbaumverkauf gegeben.

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Ministerpräsident Stephan Weil hat den ersten Weihnachtsbaum der Saison angesägt. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger Bernd Oelkers (links) und der Bordenauer Tannenland-Seniorchef Heinz Scharnhorst unterstützen ihn.

Quelle: Benjamin Gleue

Bordenau. Diese Zahl spricht für sich: Nach Angaben von Bernd Oelkers, dem Vorsitzenden des Verbandes der Weihnachtsbaumerzeuger, werden deutschlandweit jährlich etwa 450 Millionen Euro mit dem Verkauf von Christbäumen und Tannengrün umgesetzt. "Der Trend geht deutlich zum Zweitbaum", sagt er.

Für die offizielle Saisoneröffnung hatte der Verband gestern zur Tannenland-Plantage nach Bordenau geladen, wo Senior-Chef Heinz Scharnhorst 1994 begann, ein Selbstsäge-Areal zu betreiben. Seit 2005 ist seine Tochter Tanja Firmenchefin. "Die Direktvermarktung wird immer beliebter. Vielen Menschen ist wichtig, dass ihr Weihnachtsbaum aus der Region kommt", sagt Tanja Scharnhorst.

Gestern war es der Landesvater, der sich in diesem Jahr den ersten Baum aussuchen durfte. Dabei gab er auch einen Einblick in sein privates Weihnachtsfest: "Wenn früher der Baum nicht auf Anhieb in den Ständer passte, gab es schon mal Familienstreit. Diese Zeiten sind dank moderner Spannständer zum Glück vorbei", erzählte Weil.

Eine Tanne ist der Star
Deutschland ist Weltmeister: Gemessen an der Einwohnerzahl werden in keinem anderen Land jährlich mehr Weihnachtsbäume verkauft. Im vergangenen Jahr waren es hierzulande gut 24 Millionen Exemplare. Des Deutschen Liebling ist die Nordmanntanne – jeder dritte Käufer wählt sie. Die Blaufichte bringt es auf einen Marktanteil von 15 Prozent. Es folgen Fichten, Kiefern und andere Tannen.

Beige ist das neue Rot
Kugeln in der Größe eines Handballs und Lederwaren in Herzform: Beim Baumschmuck gibt es neue Trends. Bei der Farbwahl ist aktuell Silber-Beige sehr gefragt, wie Florist-Meisterin Heike Damke-Holtz sagt. Aus den Regalen verschwunden ist Lametta – die Glitzerfäden aus Blei sind nicht umweltverträglich und daher nicht mehr gefragt.

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Tannenland-Chefin Tanja Scharnhorst (rechts) freut sich über den Besuch von Weihnachtsbaumkönigin Saskia Blümel.

Quelle: Benjamin Gleue

Von Benjamin Gleue

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