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Stadt will mehr für ihre Grünflächen tun

Neustadt Stadt will mehr für ihre Grünflächen tun

Soll es naturnah wuchern oder gepflegt dem Auge schmeicheln? Das Grün auf öffentlichen Flächen ist vielfach Gegenstand unterschiedlicher Interessen. Die Stadt will künftig bei der Verwaltung moderne Methoden anwenden, das so genannte Grünflächenmanagement.

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Die städtischen Grünflächen, wie hier der Erichsbergpark, sollen künftig nach neuen Management-Grundsätzen verwaltet werden.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Parkanlagen, Dorfplätze, Baumscheiben oder Randstreifen von Wirtschaftswegen: zunächst sollen alle Grünflächen im städtischen Eigentum in einem Kataster erfasst werden. Mit einer speziellen Computersoftware ließen sich die Grundstücke, deren Pflege und die damit verbundenen Kosten deutlich besser überblicken und bearbeiten, hofft man im Fachdienst Stadtgrün. Die Programme kosten 40.000 Euro in der Anschaffung, ihre Wartung jährlich 6750 Euro.

So lasse sich auch der Pflegeaufwand und damit die Kosten mit System reduzieren, heißt es: Pflegeintensive Flächen könnten weniger aufwändig bepflanzt, alte Grünflächen neu gestaltet werden, heißt es. Auch eine Bürgerbeteiligung sieht das Programm vor. Das gehe direkt, in so genannten "essbaren Grünflächen" mit Obstbäumen oder Beerensträuchern, oder bei der Anlage von Dorfgemeinschaftsplätzen oder Hochzeits- und Babywäldern. Alle künftigen Maßnahmen sollen auf eine Eignung für Bürgerbeteiligung geprüft werden, schreibt die Verwaltung.

Das grüne Wohnumfeld sei sowohl für Einwohner als auch für den Tourismus ein wichtiger Faktor, so die Verwaltung, auch Klima- und Naturschutz seien damit eng verknüpft. Die Vorlage zum Grünflächenmanagement wird am Montag, 22. August, im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss beraten, am Donnerstag, 1. September, dann voraussichtlich im Rat.

Von Kathrin Götze

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