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Mit Kunstblut Erste Hilfe lernen

Neustadt Mit Kunstblut Erste Hilfe lernen

Täuschend echt war das Kunstblut in der Leine-Schule: Bei einem Erste-Hilfe-Kurs konnten die Schüler ihre Kenntnisse in verschiedenen nachgestellten Szenen verbessern. Der Parcours wurde vom Schulsanitätsdienst organisiert.

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Laura (14, links) und Samanta (12) versorgen Gavin (12) als Ersthelfer.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Vorsichtig träufelt Jan seiner Mitschülerin Alexa das Kunstblut auf die geschminkte Schnittwunde an ihrer Hand - schließlich soll alles täuschend echt aussehen. Gemeinsam mit anderen erfahrenen Schulsanitätern der Leine-Schule haben die beiden Jugendlichen am Montag einen Parcours für den Erste-Hilfe-Nachwuchs ihrer Schule organisiert.

An vier Stationen fanden ihre Mitschüler Szenarios vor, mussten unter anderem klaffende Kopfverletzungen und tiefe Schnittwunden versorgen oder üben, einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage zu bringen und einen Notruf abzusetzen. „Übung macht den Meister. Das ist auch als Sanitäter so, wir üben die Abläufe regelmäßig“, erzählt Alexa. Die 15-Jährige ist im Schulsanitätsdienst (20 Schülerinnen und Schüler) längst Profi und auch im DRK Neustadt aktiv.

Der Schulsanitätsdienst an der Leine-Schule wurde vor fünf Jahren von Hanns Angersbach gegründet und erfreut sich bei den Schülern großer Beliebtheit. „Die Kinder sind alle sehr eifrig und übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler. Sie wollen anderen helfen“, sagt er.

bg

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