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Neustadts Osten bekäme was auf die Ohren

Neustadt Neustadts Osten bekäme was auf die Ohren

Neue An- und Abflugrouten für den Flughafen Langenhagen könnten für Krach über Teilen Neustadts sorgen.

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Ein Landeanflug auf Langenhagen: demnächst häufiger üner Neustadts Dächern?

Quelle: Christian Elsner

Neustadt.  "Das trifft aller Voraussicht nach Teile der Kernstadt sowie Mecklenhorst, Suttorf und Otternhagen", sagt UWG-Ratsherr Willi Ostermann. Er habe "mit einem Experten für Flugbetrieb" über die Pläne für neue Routen gesprochen. Danach sei für ihn klar: "Werden diese Pläne umgesetzt, gibt es negative Auswirkungen für weite Teile Neustadts."

Ostermann hat im Namen seiner Fraktion einen Antrag in den Rat eingebracht, der Bürgermeister Uwe Sternbeck zu Gesprächen mit den Flughafenbetreibern, dem Land Niedersachsen und der Stadt Garbsen aufgefordert. Ziel: die Routen sollen bleiben, wie sie sind.

Die Pläne für neue An- und Abflugrouten sind in Garbsen entworfen worden. Die Gruppe CDU/FDP im Garbsener Rat hat sie eingebracht - um die Lärmbelästigungen über Teilen der Stadt zu reduzieren.  Garbsen sei mit Fluglärm „über Gebühr belastet“. Wichtigster Vorschlag aus Garbsener Sicht: Die Flugzeuge sollen beim Abflug nicht geradeaus Richtung Südwesten, also über Garbsener Gebiet, fliegen, sondern kurz nach dem Start eine Kurve beschreiben und sich von Garbsen wegdrehen, Richtung Nordwesten, nach Neustadt und über das Otternhagener Moor. Auch beim Anflug sollen die Flieger Garbsen umrunden und erst von Neustädter Gebiet her einfliegen.

Ratsherr Ostermann befürchtet massive Nachteile für die Bewohner der genannten Neustädter Stadtteile. Uwe Sternbeck und seine Verwaltung müssten sich schnellstmöglich mit den Plänen aus der Nachbarschaft beschäftigen. "Sonst kriegen die Leute in Neustadt plötzlich böse was zu hören".

Hohes Risiko an der Bundesstraße 6

Es liegt vieles im Argen in Sachen Lärmschutz, sagt UWG-Sprecher Willi Ostermann; so habe das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim Daten erfasst, nach denen 145 Neustädter (vornehmlich Gartenstraße/Bundesstraße 6) in „gesundheitsgefährdendem Maße“ von Verkehrslärm betroffen seien. Eine Lärmschutzwand könne Abhilfe schaffen, der Bau sei aber um sechs Jahre verschoben worden. Die UWG fordert einen „umsetzungsorientierten Lärmaktionsplan“, in dem festgelegt wird, was in der Stadt in welchen Schritten an Lärmschutz umgesetzt wird. Ein Planungsbüro soll damit beauftragt werden.vw

Von Dirk von Werder

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