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Die Nicht-Eröffnung wird gefeiert

Neustadt Die Nicht-Eröffnung wird gefeiert

Ein ganz entscheidendes Manko trübte gestern die Eröffnungsfeier des neuen Multifunktionsplatzes auf dem Schulhof Otternhagen - der Platz kann noch nicht eröffnet werden.

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Die Kinder der Grundschule Otternhagen freuen sich auf den neuen Multifunktionsplatz - der Förderverein hat sich hinten aufgestellt.x

Quelle: Susanne Doepke

Otternhagen. In den Herbstferien sollte Kunstrasen auf dem Platz verlegt werden, doch das schlechte Wetter machte dem Förderverein, der die Idee zum Projekt Multifunktionsplatz hatte, einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Hoffnung, die letzten Arbeiten noch zu Beginn dieser Woche nachholen zu können, trogen auch: "Das klappte leider nicht, weil der Untergrund nicht fachgerecht vorbereitet war", berichtete Fördervereinsvorsitzende Simone Felsmann gestern mittag den erwartungsfroh angerückten Gästen.

Für den Verein wie für all die aktiven Otternhagener, die bemüht sind, den bisher so unattraktiven Schulhof aufzupeppen, war das ein Schlag ins Kontor.   Zumal zur Feier auch Ex-Bundesligaprofi Michael Rummenigge sein Kommen zugesagt hatte. Dessen Sportausrüstungsfirma hat den Bausatz für den Platz geliefert. Rummenigge blieb der "Nicht-Eröffnungsfeier" gestern dann auch fern. Immerhin stellte der frühere Bayern-Kicker ein Fußballspiel mit Otternhagener Schülern für einen späteren Termin in Aussicht - nach Fertigstellung des Platzes. Otternhagens Kindern war die Vorfreude auf den neuen Multifunktionsplatz jedenfalls auch gestern anzumerken. Mit lautem "Ja!" liefen sie aufgeregt an den Rand des neuen Spielfelds, um es vorab zu erkunden.

Wann der Rasen verlegt wird, ist nicht absehbar. Zunächst, so hieß es gestern aus Reihen der Verantwortlichen, müsse geklärt werden, ob der Boden noch einmal komplett ausgekoffert werden muss - und wer in dem Falle die Kosten dafür trägt.

Dorfjubiläum ebnet den Weg zum Spielfeld

Schule und Ortschaft profitieren mit dem Multifunktionsplatz vom großen Dorfjubiläum des Jahres 2014. Seinerzeit hatten die Ausrichter einen Überschuss von rund 10000 Euro erwirtschaftet, den sie für ein Projekt im Dorf spenden wollten. Öffentlich wurde über mehrere Vorschläge abgestimmt, die Idee des Fördervereins, den Schulhof zu sanieren und umzugestalten, ging als Sieger hervor. Der Förderverein nahm die Planung in die Hand, warb weitere Spenden und einen Zuschuss der Stadt von 17.000 Euro ein und betreute mit großem Engagement den Bau, der, wenn es nach den Otternhagenern geht, schnellstmöglich fertiggestellt werden soll. Bisher hat der Platz etwas über 40.000 Euro gekostet.

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