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Nach dem Brand ist vor dem Muffin

Bordenau Nach dem Brand ist vor dem Muffin

Fast ein Jahr im Baucontainer liegen hinter Astrid Tscharke. Die Unternehmerin, die nach dem Rückzug von Bäckern, Filialbetrieben und Post aus dem Dorf bemüht ist, ein Stück Infrastruktur aufrechtzuerhalten, ist nunmehr einen Schritt weiter: Jetzt ist ihr Backshop inmitten des Dorfes wieder in Betrieb.

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Diese Familie kriegt was gebacken: Yvonne Schmiedlin (von links) mit Mutter Astrid Tscharke und Partner Thomas Dohrenbusch.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Bordenau. „Die Astrid hat Biss“, heißt es anerkennend im Dorf. Was nicht etwa heißen soll, dass für Brötchen oder Torten aus Tscharkscher Produktion besonders viel Bisskraft erforderlich wäre. Vielmehr belegt dies, dass sich die Menschen im Dorf über das Angebot und Astrid Tscharkes Tatendrang freuen. Seit 2009 vertreibt sie frische Backwaren, seit 2010 sorgt sie dafür, dass auch Postdienstleistungen vor Ort angeboten werden.

Im September 2014 war der Backshop in Brand geraten, vollständig zerstört worden. Sanierung und Umbau zogen sich zeitlich in die Länge. Jetzt ist es geschafft. „Endlich kann ich den Kunden wieder Sitzplätze anbieten, damit die sich in Ruhe hinsetzen, bei einem Kaffee die Tageszeitung lesen können“, sagt Tscharke, die mit Ehemann, Tochter und Schwiegersohn auch einen Shop in Otternhagen betreibt. Ein weiterer Backladen im Norden des Stadtgebietes soll in Kürze eröffnen.

Von Patricia Chadde

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