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Nach dem Fest: Streit ums Geld für Chronik

Scharrel Nach dem Fest: Streit ums Geld für Chronik

Es war ein schönes Fest, da sind sich Besucher und Organisatoren des Scharreler Dorfjubiläums einig. Allerdings gibt es jetzt Unstimmigkeiten mit der Stadtverwaltung über die Finanzierung der Ortschronik.

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Mitglieder des Tennisclubs verkaufen die Chronik in Scharrel.

Quelle: Kathrin Götze

Scharrel. „Uns wurde erst gesagt, die Stadt übernähme die Hälfte der Herstellungskosten - bis zu 2500 Euro“, sagt Karl-Heinz Wiebrock vom Organisationsteam. Darauf hätten die Scharreler ihr Finanzierungskonzept für das Fest aufgebaut. „Wenn wir den Zuschuss bekommen, kommen wir für das Fest bei Null heraus“, sagt Wiebrock.

Doch als man nun die Unterlagen einreichte, habe es plötzlich geheißen, die Stadt übernehme nur Defizite, die direkt aus Herstellung und Verkauf der Chronik entstünden. Dies bestätigt Stadtsprecher Uwe Kreuzer: „Vielleicht gab es da ein Missverständnis?“ Seit den ersten Gesprächen habe die Sachbearbeiterin gewechselt. Zuschüsse zu den Feiern seien über die Ortsräte abgerechnet worden, für Scharrel seien gut 3500 Euro geflossen, bestätigt Ortsbürgermeister Andreas Schaumann.

Mit diesem Zuschuss gaben sich die Schneerener zufrieden, die ebenfalls am vergangenen Wochenende feierten - für ihr Dorf lag er bei rund 3900 Euro, weil es größer ist. „Wir haben ja keine Chronik gemacht, nur eine Festschrift“, sagt der dortige Ortsbürgermeister Stefan Porscha. Er ist zuversichtlich: „Es sieht aus, als ob ein Überschuss fürs Dorf herauskommt.“

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