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Nach tödlichem Unfall: Ermittlungen gegen Bahnarbeiter

Neustadt-Eilvese Nach tödlichem Unfall: Ermittlungen gegen Bahnarbeiter

Nach dem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Lastwagen an einer nicht geschlossenen Bahnschranke in Neustadt-Eilvese ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Bei dem Unfall am Montag war der 59 Jahre alte Lkw-Fahrer ums Leben gekommen, zwölf Reisende wurden leicht verletzt. 

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Tödlicher Unfall am Bahnübergang in Neustadt-Eilvese.

Quelle: Holger Hollemann

Neustadt. Das Ermittlungsverfahren richte sich gegen den Bahnarbeiter, der für die Bedienung der Behelfsschranke zuständig gewesen sei, teilte die Polizei in Hannover am Dienstag mit. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten lief der Bahnverkehr am Dienstag wieder nach Plan. 

Wegen der Erneuerung des Bahnübergangs war die automatische Schrankenanlage außer Betrieb. Nach den bisherigen Ermittlungen öffnete der Bahnarbeiter die Schranke, nachdem ein Zug aus Richtung Bremen nach Hannover durchgefahren war, obwohl sich auch noch ein Zug aus entgegengesetzter Richtung näherte. Bei einem per Hand bedienten Bahnübergang erhält der Posten vor Ort von den benachbarten Stellwerken die Information über einen nahenden Zug. Erst wenn der Posten die Zugmeldung bestätigt hat, wird das Signal auf Grün geschaltet.

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Fotostrecke Neustadt: Zug fährt in Lastwagen – ein Toter

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Der Regionalexpress, der an der Unfallstelle normalerweise mit Tempo 160 unterwegs ist, hatte das Lkw-Wrack mehrere hundert Meter mitgerissen. Der Lkw-Fahrer wurde aus dem Führerhaus geschleudert, nach Polizeiangaben war er auf der Stelle tot. Zwölf Bahnreisende wurden durch Splitter verletzt. 

Die Bahnstrecke zwischen Neustadt und Nienburg blieb bis spät in den Montagabend gesperrt. Auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn gab es den ganzen Tag über Behinderungen.

dpa/frs/göt

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