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Nachfolger fürs Klostercafé Mariensee gesucht

Neustadt Nachfolger fürs Klostercafé Mariensee gesucht

Das Klostercafé braucht einen neuen Betreiber. Inhaberin Antje Henze orientiert sich beruflich neu und verlässt nach acht Jahren das Kloster Mariensee. Wie es mit dem Klostercafé weiter geht ist noch nicht sicher. Äbtissin Bärbel Görke würde sich einen gemeinnützigen Träger wünschen.

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Antje Henze gibt die Leitung des Klostercafés auf. "Torten sind ein Stück Lebensfreude", sagte sie zum Abschied.

Quelle: Susann Brosch

Mariensee. "Mit dem Café lässt sich nicht das große Geld verdienen. Ein gemeinnütziger Träger wäre die beste Lösung", sagt die Äbtissin. Klosterbesucher und Cafégäste nutzten Infrastruktur wie Parkplätze und Toiletten gemeinsam. Daher müsse gut kommuniziert werden. Die Aushilfen, die bisher Antje Henze zur Seite standen, werden auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Die Bewirtung der Führungen von angemeldeten Gruppen ist gesichert. Die VHS Abteilung Gastronomie übernimmt das Catering während der Woche. Am Wochenende allerdings nicht. Wer interessiert ist, ein Café in einem Kloster zu führen, kann sich im Büro unter Telefon (05034) 879990 melden.

Am Sonnabend, 18. März, wird Henze einen Abverkauf anbieten. Von 11 bis 17 Uhr können Bücher, Schriften, Kunstpostkarten, Tee, Sekt, Liköre und andere kleine Geschenke günstig erworben werden. Am Sonntag beginnt dann nach dem 10-Uhr-Gottesdienst, gegen 11.30 Uhr ein kleiner Sekt-Abschied für treue Gäste.

Henze wird in Zukunft die Digitalisierung von Dokumente, Urkunden und Schriften im Archiv des Klosters in Wienhausen übernehmen. Der Abschied aus Mariensee fällt ihr schwer, wie sie sagt. "Die Jahre hier waren die bisher schönsten inNachf meinem Leben." Sie produzierte 10 bis 15 Torten in der Woche, manchmal auch mehr, und zwar immer bis in die Nacht hinein. "Ich musste mich fragen, ob ich das bis ins hohe Alter schaffen würde", sagt Henze.

Erst war das Café nur sonnabends und sonntags geöffnet. Dank der angenehme Atmosphäre im Kloster sowie der leckeren Torten und Kuchen  entwickelte sich bald ein fester Kundenstamm. Die Inhaberin erweiterte die Öffnungszeiten auf vier Tage. Ihre Gäste kamen sogar aus Hannover, um den Nachmittag in den Räumen und im Kaffeegarten zu genießen. "Torten sind ein Stück Lebensfreude. Und ich habe die Begegnungen mit meinen Gästen immer genossen", sagte Henze zum Abschied.

Von Susann Brosch

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