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Neue Tempo-30-Zone in Eilvese

Eilvese Neue Tempo-30-Zone in Eilvese

Autofahrer müssen sich nördlich der Eilveser Hauptstraße auf eine langsamere Fahrweise einstellen. Dort soll jetzt eine Tempo-30-Zone für mehr Sicherheit sorgen. Für den Ortsrat Eilvese endet damit ein Projekt, für das man "lange gekämpft" habe, wie Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker sagt.

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Die Ortsratsmitglieder Torsten Dannenberg (von links), Friedrich Dannenbring, Sabine Langer, Marion Pinne und Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker haben ihr Ziel einer Tempo-30-Zone erreicht.

Quelle: Benjamin Behrens

Eilvese. "Du fährst auch keine 30", sagt Christina Schlicker und schüttelt den Kopf. Die SPD-Politikerin blickt einem Geländewagen mit Pferdeanhänger hinterher, der mit deutlich mehr als 30 Stundenkilometer in die Kleeblattstraße eingebogen ist. "Wir kämpfen seit 2013 für eine Tempo-30-Zone", sagt Schlicker. Daran habe sich auch mit der Neuwahl des Ortsrat 2016 nichts geändert. "Wir freuen uns, dass wir es nach langer Zeit erreicht haben."

Lange war die Finanzierung der 14 Schilder an den Einmündungen in Eilveses Norden unklar. Ein Rats-Beschluss von 2004 sah vor, dass die Beschilderung aus Haushaltsmitteln der Ortsräte bezahlt wird. 2015 setzte der Rat der Stadt den Beschluss außer Kraft und bewilligte die Finanzierung aus dem Haushalt der Stadt. Auch die städtische Verkehrsbehörde gab grünes Licht.

Die Gesamtkosten für die Beschilderung betragen 3500 Euro. Jetzt ist angedacht, noch  Fahrbahnmarkierungen zu ergänzen. "Die Schablonen hat uns Mardorf schon angeboten", sagt Schlicker. Dort hatten Ortsrat und Verwaltung 2015 eine gemeinsame Aktion mit aufgemalten Tempo-Markierungen gestartet, nachdem Anwohner über Raser im Neubaugebiet Vor der Mühle geklagt hatten.

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14 Schilder machen die Straßen nördlich der Eilveser Haupstraße zur Tempo-30-Zone. Noch halten sich wenige Autofahrer an die Regel.

Quelle: Benjamin Behrens

Von Benjamin Behrens

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