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Muss diese Kreuzung sicherer werden?

Neustadt Muss diese Kreuzung sicherer werden?

Muss die Kreuzung der Bundesstraßen-Anbindung Bordenau mit der Straße Im Sanders Hoope und der Bordenauer Straße entschärft werden? In der Politik gibt es diverse Überlegungen.

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Kann ein Kreisel an der Kreuzung Bundesstraße 6/Im Sanders-Hoope/Bordenauer Straße für mehr Sicherheit sorgen?

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Bordenaus Ortsbürgermeister Harry Piehl benennt das Problem: "Vor allem für Abbieger ist die Lage unübersichtlich und gefährlich", sagt er. Sein Lösungsvorschlag: Ein Kreisel soll den Verkehrsfluss an dem Verkehrsknotenpunkt zwischen Neustadt, Bordenau sowie der Ab- und Auffahrt zur Bundesstraße 6 verbessern. "Das wäre die perfekte Lösung, das Gelände ist groß genug", sagt Piehl.

Die Idee stammt aber nicht von ihm allein, wie Piehl betont. Seiner Auskunft nach gibt es in Bordenau und Neustadt schon länger parteiübergreifende Überlegungen, wie die Situation an der Kreuzung verbessert werden kann. Der neu gewählte Bordenauer Ortsrat will das Thema erneut vorantreiben. Dabei gibt es offenbar auch Vertreter einer noch weiterreichenden Lösung, einer Ampelanlage. Eine solche war in den vergangenen Monaten vorübergehend installiert worden, weil wegen einer Sperrung der Mecklenhorster Straße in der Innenstadt Verkehrsströme umgeleitet wurden.

Ob bauliche Veränderungen an der Kreuzung aber überhaupt nötig sind, scheint fraglich. Nach Auskunft von Rolf Wenda, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Neustädter Polizei, ist der Kreuzungsbereich kein Unfallschwerpunkt. "Aus polizeilicher Sicht besteht aktuell kein Bedarf in diesem Bereich etwas zu verändern", sagt er. Die Stadt sieht es ähnlich. Wie Sprecher Stefan Bark mitteilt, will die Verwaltung die Verkehrssituation aber zunächst genauestens überprüfen. Auch ein Gespräch mit der Polizei ist geplant.

Kreuzung ist kein Unfallschwerpunkt

Jahrelang war der direkte Kreuzungsbereich in den Unfall-Statistiken der Polizei absolut unauffällig: 2015 verzeichneten die Neustädter Beamten dort einen einzigen Zusammenstoß von Fahrzeugen. In diesem Jahr weist die Statistik zwar schon 26 Unfälle aus, davon sind aber 14 Wildunfälle. Zu einer plötzlichen Häufung der Zusammenstoß-Quote kam es zwischen dem 7. April und dem 4. Juli, als neun Karambolagen verzeichnet wurden. Grund war der damalige Ausbau der Mecklenhorster Straße und die dadurch bedingte Verkehrsumleitung über die B6 – ab Juli regelte dann eine Ampel den Verkehr. Seit etwa zwei Wochen ist diese wieder abgebaut, seitdem gab es an der Kreuzung keinen Fahrzeug-Zusammenstoß.

Von Benjamin Gleue

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