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Neuer Streit um Entwicklungszahlen

Neustädter Land Neuer Streit um Entwicklungszahlen

Ein altes Thema sorgt wieder für Streit zwischen Rat und Verwaltung: Während die Politiker den Dörfern mehr Freiraum für ihre Entwicklung zubilligen wollen, dringt die Verwaltung auf enge Grenzen, will vor allem Baulücken schließen.

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Ortsschild von Mandelsloh bei Neustadt.

Quelle: Nils Oehlschläger

Neustadt. Anlass ist die Arbeit der Region Hannover am sogenannten Raumordnungsprogramm - die Städte sollen Stellungnahmen zum Entwurf der Stadtverwaltung abgeben. Darin werden Hagen/Eilvese, Mandelsloh/Helstorf, Mardorf und Bordenau jeweils als sogenannte ländliche Kleinzentren mit Wachstumsmöglichkeiten geführt. Alle weiteren Dörfer sollen nach Verwaltungsentwurf über zehn Jahre nur jeweils 2 Prozent ihrer Siedlungsfläche als neue Wohnbaufläche ausweisen dürfen. Diese Zahl will der Rat auf 5 bis 7 Prozent erhöht sehen, hat dies bereits im Mai beschlossen.

Für neue Beratungen zu diesem Thema hat die Verwaltung diesen Wert nun noch nicht in die entsprechende Drucksache für den Rat übernommen, wie Ratsherr Willi Ostermann verärgert bemerkt hat. Er stellt nun dem Bürgermeister eine offizielle Anfrage danach, wie die Verwaltung gewährleisten will, dass die richtigen, vom Rat gewollten Werte bei der Region ankommen.

Stadtsprecher Uwe Kreuzer sagt dazu, dass sich die Ortsräte noch mit dem Thema befassen sollen. Daher sei offen, ob es bei den angegebenen 5 bis 7 Prozent bleibe. Deshalb habe die Verwaltung den Entwurf in der ursprünglichen Version in die Beratung gegeben. Bis 30. November soll die Stellungnahme bei der Region sein.

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