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Sternbeck fordert mehr Gemeinsinn

Mandelsloh Sternbeck fordert mehr Gemeinsinn

Das Stadtoberhaupt mahnt zur Gemeinsamkeit: „Vor dem Schulstreit waren Helstorf und Mandelsloh auf einem sehr guten Weg. Den lohnt es, weiterzugehen“, sagte Bürgermeister Uwe Sternbeck am Dienstagabend am Rande seiner Sommertour, die ihn durch Mandelsloh und Amedorf führte.

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Ortsbürgermeisterin Annegret Messerschmidt und Bürgermeister Uwe Sternbeck besichtigten Dorf und Gemarkung per Fahrrad. Ortsratsmitglieder und Anwohner begleiteten sie.

Quelle: Bark

Mandelsloh. Zwischen den beiden Ortschaften westlich und östlich der Leine knatscht es aktuell. Auch wenn der Streit um einen gemeinsamen Schulstandort zumindest bis zur Kommunalwahl 2016 ausgesetzt ist, hat er nachhaltig für Unfrieden gesorgt. Das muss wieder anders werden, sagt Sternbeck: „Die beiden größten Ortschaften im Norden des Neustädter Landes stehen in den nächsten Jahren vor ganz ähnlichen Herausforderungen. Die lassen sich am besten gemeinsam bewältigen.“

Zu bewältigen gibt es unabhängig von den Nachbarn und auch zeitnah in Mandelsloh einiges. Ortsbürgermeisterin Annegret Messerschmidt, Ortsratskollegen und Anwohner machten deutlich, wo sie sich Aktivitäten der Kommune, aber auch anderer Ebenen wünschen: Mehr Betreuungsangebote in Kindertagesstätte und Hort, einen Ausbau der Ortsdurchfahrt (Landesstraße 191) und Schwung in der Bauleitplanung. Im Westen der Ortslage, nahe Schule und Sporthalle, soll Bauland ausgewiesen werden - ein Teil davon für seniorengerechtes Bauen.

Einen wichtigen Teil der Rundfahrt nahm die Feuerwehr ein. Die Fahrzeugboxen im Gerätehaus sind zu klein, die Toiletten auch. Immerhin: Die Stadt habe früh genug eine Freifläche neben dem Haus gekauft, sagt Messerschmidt. Die Möglichkeit für eine Erweiterung sei gegeben.

Helstorf zündet Kerzen an

Zeitgleich zum Besuch des Stadtoberhaupts in Mandelsloh setzte Helstorf auf Gesten – und „Lichter der Hoffnung“, die auf dem Schulhof entzündet wurden. „Rund 100 große und kleine Bürger folgten dem Aufruf der Schulstandortinitiative“, teilte Ortsratsmitglied Jens Metterhausen mit. „Lichter der Hoffnung“ sollen vom Erhalt der Grundschule künden, über den zumindest für die nächsten Jahre der Rat am Donnerstag um 18 Uhr entscheidet. Sie sollen nach Meinung von Teilnehmern aber auch eine „hoffentlich positive Tendenz des Zuzugs junger Familien“ belegen und bürgerliches Engagement.

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