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Das Sterben nicht verschweigen

Neustadt Das Sterben nicht verschweigen

„Wir nehmen das Leben ernst. Deshalb verschweigen wir das Sterben nicht“, lautet ein Leitsatz der Hospizarbeit. Seit 15 Jahren gibt es den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Dasein im Kirchenkreis Neustadt/Wunstorf: Unter professioneller Koordination und Schulung begleiten Ehrenamtliche Sterbende und ihre Familien.

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Pastor Dirk Heuer und Dasein-Koordinatorin Sabine Behm werben für die Ausstellung.

Quelle: privat

Neustadt. Noch bis Freitag, 25. September, in der Sparkasse, Marktstraße 34, und am Sonntag, 27. September, ist in der Johanneskirche die Wanderausstellung „Ich begleite dich“ zu sehen. Die Schautafeln sind vom Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband konzipiert. Sie zeigen Situationen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie Erfahrungen und Aufgaben der Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit.

Es ist die Aufgabe der meist ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter, schwer kranke und sterbende Menschen zu begleiten. Das geschieht manchmal in den eigenen Häusern, den stationären Hospizen, manchmal in der Wohnung des Sterbenden, ambulant. Ziel ist es, den Patienten Ängste zu nehmen, die Angehörigen zu stärken und zu trösten. Ausgesuchte Bildmotive sind mit Texten ergänzt, die zeigen, dass Krankheit, Sterben und Tod keinesfalls so düster sind wie häufig vermittelt, frei nach dem Motto: „Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“

Am Sonntag, den 27. September, beginnt um 10 Uhr in der Johanneskirche ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Liebfrauengemeinde und dem Hospizdienst.

Von Kathrin Götze

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