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Kritische Fragen zum ZOB

Neustadt Kritische Fragen zum ZOB

Zur Besichtigung der Baustelle des neuen ZOB drängten sich Donnerstagnachmittag Dutzende Interessierte unter Regenschirmen und stellten den Planern kritische Fragen.

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Christian Klaus erläutert, wie der ZOB ab Dezember funktioniert.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Für Margrit Fiene steht eins fest: „Wenn das alles fertig ist, haben wir hier ein Schmuckstück“, sagte die Vertreterin des Seniorenbeirats gestern bei der Besichtigung der ZOB-Baustelle, und viele Umstehende pflichteten ihr bei.

Mit dem geräumigen und klar gegliederten Vorplatz, der komfortablen Wartezone am ZOB und den barrierefrei zugänglichen Rampen soll das Bahnhofsumfeld deutlich aufgewertet werden - bis November wird das 8,5-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen.

Wie man die neue Pracht vor Vandalismus schützen wolle, lautete eine Frage - die geforderten Überwachungskameras seien aber aus Datenschutzgründen nicht einfach zu handhaben, hieß es aus der Stadtverwaltung.

Das bislang kahle Gerüst am ZOB-Wartebereich soll bald mit Glasplatten abgedeckt werden - das Dach werde dann jährlich gereinigt, antwortete Architekt Johannes Fricke einem Fragesteller. Bisher sei nicht geplant, die Toiletten im Servicegebäude auch außerhalb der Öffnungszeiten der Fahrkartenschalter zugänglich zu halten, erfuhr ein anderer Neustädter und winkte verärgert ab.

Vorplatz und Tunneleingang sollen im Oktober fertig werden - auch der barrierefreie Zugang ist erst dann wieder gewährleistet. Warum man nicht auch das mittlere Gleis mit einer Rampe ausstatte, fragte eine Besucherin, schließlich falle der Fahrstuhl viel zu oft aus. An der Westseite wird es eine Rampe geben - sie entsteht aktuell hinter Spundwänden.

Eröffnung mit neuem Fahrplan

Bis November werden die Bauarbeiten noch andauern, zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember will die Stadt ihren neuen ZOB und Bahnhof eröffnen, wie es am Donnerstag hieß. Auch drum herum gibt es dann noch viel zu tun: Das Geländes des provisorischen ZOB zur Wunstorfer Straße hin soll voraussichtlich nur zum Teil bebaut werden. Neben der Zuwegung zur Innenstadt könnten dann Geschäfte mit bahnhoftypischem Angebot entstehen, sagte Bürgermeister Uwe Sternbeck. Weil am Vorplatz nur wenige Kurzzeitparkplätze geplant sind, suchen Stadt und Region noch nach Lösungen, um auf der Westseite mehr Parkplätze für Pendler zu schaffen.

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