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Stadt will Baulücken schließen

Neustadt Stadt will Baulücken schließen

Die Stadtplanung strebt einen sparsameren Umgang mit Grund und Boden an. Helfen sollen Lückenbebauung und eine sogenannte Innenentwicklung von Stadtteilen.

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 Immer öfter – wie im Bild an der Windmühlenstraße – müssen auch Altbauten weichen, um Platz für neue und moderne Häuser zu schaffen.

Quelle: Stadt/Lunitz(Archiv)

Neustadt. Ein Beispiel für die Innenentwicklung: In Mandelsloh sollen bisherige Grün- und Freiflächen in zentraler Lage bebaut werden - rund 10 000 Quadratmeter in der Straße In der Wiek und der Mandelsloher Straße. Die Verwaltung lobt die Rahmenbedingungen: Erschließung gegeben, Entwässerung vorhanden, sämtliche Infrastrukturangebote „in fußläufiger Entfernung“. Die Beratung in den politischen Gremien steht bevor.

Vergleichbare Möglichkeiten für eine Entwicklung innerhalb bestehender Bebauungsgrenzen gibt es vielfach in der Stadt. Sie sollen Angebot und Nachfrage entsprechend ausgewiesen werden - wobei noch um eine Obergrenze für neue Bebauung gerungen wird. 5 bis 7 Prozent der bisherigen Siedlungsfläche, so die Planung, sollen in der Regel nicht überschritten werden.

Große Hoffnung setzt die Kommune auch auf ein Baulückenkataster, das im April für die ersten 13 Stadtteile veröffentlicht worden ist - für Amedorf, Bordenau, Eilvese, Hagen, Helstorf, Laderholz, Mandelsloh, Mardorf, Mariensee, Niedernstöcken, Otternhagen, Poggenhagen und Schneeren. Auf der städtischen Homepage im Internet, neustadt-a-rbge.de, kann unter „Bauen und Wohnen“ Einblick genommen werden.

Stand der Dinge nach vier Monaten: 800 Grundstücke in den 13 Stadtteilen sind als Baulücken erfasst. 19 Eigentümer haben ihr Recht genutzt und einer Darstellung im Internet widersprochen. Die Eigentümer von 154 Grundstücken zeigen kein Verkaufsinteresse, die von 78 anderen würden verkaufen wollen.

Von Dirk von Werder

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