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Alles im Griff in der Flüchtlingspolitik

Neustadt Alles im Griff in der Flüchtlingspolitik

Die erste Welle ist abgeflacht, in Neustadt leben aktuell 617 Flüchtlinge, weitere 207 sind bis Ende Juni zu erwarten. Aus Sicht der Stadt läuft Betreuung und Unterbringung weitgehend problemlos.

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Mit Herz, Verstand und Engagement: Rat, Verwaltung und Ehrenamtliche arbeiten bei der Flüchtlingsbetreuung in Neustadt gut zusammen.

Quelle: Stadt

Neustadt. Die Stimmung war gut, Donnerstagabend in der Mensa der Leine-Schule. Rund 80 Neustädter - die meisten ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig - waren gekommen, hörten und sahen, was die Verwaltung unterstützt von Kirche, Polizei, Wirtschaftsbetrieben an Zahlen vorlegte, an Erfahrungen einbrachte. Kernpunkt: Die ehrenamtliche Hilfe funktioniert großartig. Knapp 600 freiwillige Helfer sind aktiv, nahezu einer pro Flüchtling.

Zurzeit leben 431 der 617 Neu-Neustädter schon in regulären Wohnungen, die übrigen in den Unterkünften in der ehemaligen Goetheschule (79), Turnhalle Kornstraße (36), Herberge Mardorf (32) und frühere Grundschule Mardorf (39). Die Stadt und ihre Wirtschaftsbetriebe investieren aber in neue Behelfswohnheime an der Bunsenstraße und an der Gerhart-Hauptmann-Straße. Der städtische Bau an der Bunsenstraße soll bereits im Spätsommer fertig gestellt sein. der der Wirtschaftsbetriebe im Norden des Zentrums gegen Jahresende. "Ziel ist es, Unterkünfte wie die Turnhalle wieder frei zu bekommen", sagt Stadtsprecherin Kathrin Kühling. Den Flüchtlingen solle vernünftiger Wohnraum geboten werden; dieser könne später auch als Wohnraum vermietet werden.

Großes Lob zollten Verwaltung und Politik den vielen Gruppen, die in der Flüchtlingshilfe engagiert sind - wie den Kirchen, dem Freiwilligenzentrum, dem Sportring oder auch den privat organisierten Gruppen in Helstorf und Luttmersen, die sich vor Ort um die Menschen kümmern. Aktuell Hauptsorge der Verantwortlichen in der Stadt ist, dass eine weitere Zentralisierung von Aufgaben etwa in der beruflichen Qualifikation die gute Arbeit in den Kommunen erschweren könnte.

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Von Dirk von Werder

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