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Luther ist noch einmal in aller Munde

Neustadt Luther ist noch einmal in aller Munde

Kurz vor Ablauf des Jubiläumsjahrs "500 Jahre Reformation" ist Martin Luther noch einmal in aller Munde: Gemeinden, Schulen und andere Institutionen bringen Veranstaltungen zum Thema Luther und Reformation auf den Plan.

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60 Eilveser Kinder und Jugendliche haben am Wochenende die Reformationszeit lebendig werden lassen und bei den Kinderbibeltagen "Abenteuer mit Martin" erlebt. Sie übernachteten in der Kirche, feierten am Sonntag mit ihren Familien das Apfelkuchenfest.

Quelle: Julia Deiß

Neustadt. Zahlreiche Schüler in der Region bringen das Musical "Luther macht Schule" auf die Bühne. Aufführungen des Musicals „Luther macht Schule" im Gymnasium Neustadt gibt es am Freitag, 22. September, ab 17 Uhr, am Sonnabend, 23. , ab 15 Uhr und am Sonntag, 24., ab 14 Uhr. Karten für 5 Euro (3 Euro ermäßigt) sind auch noch an den Abendkassen erhältlich. Kirchenkreiskantorin Bärbel Pape hat das Musical mit Rock'n'Roll und Rap, Blues und chorstücken komponiert, Schirmherrin Petra Bahr, Landessuperintendentin, spricht am Sonnabend, 15 Uhr im Gymnasium ein Grußwort.

"Es muss christliche Freiheit geben", ist ein Vortrag über die Einführung der Reformation im Calenberger Land von Prof. Hans Otte, Hannover betitelt. Zu hören ist er am Sonntag, 24. September, ab 16 Uhr in der Abtei des Klosters Mariensee. Otte war viele Jahre Direktor des Landeskirchlichen Archivs Hannover und nahm als außerplanmäßiger Professor einen Lehrauftrag für niedersächsische Kirchengeschichte an der Universität Göttingen wahr. Er schildert, wie die Einführung der Reformation im Calenberger Land an verschiedenen Orten ohne großen Einfluss des Landesherrn begann. Der Vortrag schildert das dynamische Geschehen bis zur Festigung des Protestantismus kurz vor der Wende zum 16. Jahrhundert.

Und die Initiative „Bordenau – Unser Dorf liest“ hat sich dieses Jahr mächtig was vorgenommen: Am  3.Oktober 2017 wird sie in der St.Thomas Kirche in Bordenau  ab 16 Uhr Auszüge aus der Original-Luther Bibel aus dem Jahre 1545 lesen. Damit folgen die literaturbegeisterten Bordenauer einem Zitat von Heinrich Heine: „Wer über neuere deutsche Literatur reden will, muss mit Luther beginnen.“ Und Mitinitiator Martin Drebs ergänzt: "Wir verfolgen das Ziel, unseren Zuhörern den Genuss zu verschaffen, Sprache von damals und heute zu vergleichen." Dazu treten Musikdarbietungen aus der Lutherzeit mit historische Instrumente wie der Vihuela, gespielt vom Gitarristen Andreas Hagemann. Und es gibt einen Choral von Luther.

Sozusagen als Vorgeschmack auf die Lesung gibt hält Pastor Steffen Marklein am Dienstag, 26. September, ab 19 Uhr einen Fachvortrag im Gemeindehaus der St.Thomas-Kirche in Bordenau: " … und hätte der Liebe nicht" - Martin Luther und die deutsche Sprache!, ist dieser betitelt.

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