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Gesundheit wird zum Wahlkampfthema

Neustadt Gesundheit wird zum Wahlkampfthema

Wer möchte, kann die Positionen vergleichen: Die Landtagskandidaten von CDU und SPD laden an zwei aufeinander folgenden Tagen zu Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Gesundheit ein. Mit dabei sind prominente Gäste aus Landes- und Bundespolitik.

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Symbolbild

Quelle: imago stock&people

Neustadt. CDU holt den Bundesminister

"Ein faires und soziales Niedersachsen mit einer guten medizinischen Versorgung", will die CDU laut deren Landtagsabgeordneten und -kandidaten Sebastian Lechner erreichen. Für die Partei bedeute das, mit 200 Millionen Euro mehr Landesmitteln pro Jahr gegen den Investitionsstau bei den Krankenhäusern anzugehen. Auch sollten Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Um den Grundsatz "ambulant vor stationär" auch in den Dörfern umsetzen zu können, brauche es auch mehr Hausarztpraxen auf dem Land.

Wie weit das mit der Gesundheitspolitik auf Bundesebene zusammenpasst, könnte ein Termin am Donnerstag, 5. Oktober, ab 15.30 Uhr, ergeben: Dann ist der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Landgasthaus Meyer zu Gast, um mit Lechner und den Besuchern über "Gesundheitspolitik im Dienste der Menschen" zu diskutieren. Das Schlusswort spricht Jürgen Schart von der Senioren Union Neustadt, eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren.

SPD spricht über Hebammen-Notstand

Mit einem speziellen Thema beschäftigen sich die Sozialdemokraten an einem runden Tisch mit der Vorsitzenden des Hebammenverbandes, Veronika Bujny und der frauenpolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, Dr. Thela Wernstedt, am Freitag, 6. Oktober, ab 19.30 Uhr im Ratskeller in Neustadt. Es geht dann um die flächendeckende Sicherung der Geburtshilfe im Neustädter Land und Wunstorf - aktuell hätten Frauen speziell auf dem Land große Probleme, eine Hebamme vor Ort zu finden, heißt es.

Hintergrund des Gespräches sei die massive Steigerung der Kosten der Berufshaftpflicht für Hebammen, die eine Ausübung des Berufes in der bisherigen Form fast unmöglich mache, wie es heißt. Dies gefährdet die Versorgung im Bereich der Geburtshilfe im ländlichen Raum. Durch neue Abrechnungsregeln könnte zusätzlich auch die Tätigkeit von freiberuflichen Hebammen in Kliniken schwieriger werden, trotz des Personalnotstands im Pflegebereich. Was die SPD dagegen tun will und kann, wird Gegenstand der anschließenden Diskussion sein.

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