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Erkans Plädoyer für eine Freundschaft

Neustadt Erkans Plädoyer für eine Freundschaft

In der türkischen Metropole Izmir hat Neustadts SPD-Chef Mustafa Erkan ein Plädoyer für die deutsch-türkiche Freundschaft gehalten.

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Der Landtagsabgeordnete Mustafa Erkan (links) mit dem deutschen Generalkonsul Thomas Gerlach und auf dem Empfang zum Tag der Einheit in der türkischen Millionen Metropole Izmir.c

Quelle: privat

Neustadt. Der türkischstämmige Erkan, er ist auch Abgeordneter im Landtag in Hannover, sprach auf Einladung des deutschen Generalkonsuls Thomas Gerlach vor zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik  am Tag der Deutschen Einheit. Seine Kernaussage: "Echte Freunde bleiben immer im Gespräch“. Gerade in der jetzigen Situation müsse die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei gestärkt werden, betonte der Politiker in seiner deutsch und türkisch gehaltenen Rede. Er forderte aber auch: „Niemand darf schönreden und verklären. Unter Freunden muss man sich immer die Meinung sagen dürfen.“
Erkan sprach auch über einen seiner Meinung nach immer noch möglichen möglichen EU-Beitritt der Türkei: „Die Union braucht die Türkei mehr, als die Türkei die EU braucht". Die Türkei könne "als wichtigstes Bindeglied zwischen Orient und Okzident fungieren". Das allerdings sei "kein Grund, sich nicht an die Spielregeln unserer Europäischen Union zu halten".

Seine Kindheit in einem Neustädter Arbeiterviertel, so Erkan weiter, sei für ihn noch immer Antrieb, nach einem bunten und toleranten Europa zu streben. Die Nachbarschaft von Deutschen, Griechen, Italienern, Türken und Kurden habe ihm immer gezeigt, wie einfach das Zusammenleben verschiedener Kulturen sein kann.
Die Rede des Landtagsabgeordneten finden Interessierte auch auf seiner Webseite: www.mustafa-erkan.de

Zu Hause läuft's nicht ganz so rund

Mustafa Erkan hatte eine große Bühne in Izmir - es scheint, er hat sie gut genutzt. Klare Worte: für Europa, für ein gutes Miteinander von Deutschland und der Türkei. Im Alltag, zu Hause in Neustadt, läuft es nicht so rund für den Politiker. Seine SPD hat bei der Kommunalwahl verloren - ist nicht mehr stärkste Kraft in Rat und Ortsräten. Und der Wechsel an der Spitze der SPD-Ratsfraktion, von Christina Schlicker zum Ratsneuling Andreas Schaumann, hat unter vielen Genossen für Verwunderung gesorgt. Vor der Wahl hatte Erkan sich bereits mit den Abteilungen Bordenau und Poggenhagen angelegt und den Konflikt nicht wirklich beenden können. Mit Schlickers Abteilung Eilvese dürfte jetzt mindestens eine weitere die Ortsvereinsführung äußerst kritisch beurteilen. vw

Von Dirk von Werder

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