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Auch ein Stadtfest gehört zu den Plänen

Neustadt Auch ein Stadtfest gehört zu den Plänen

Die Wirtschaftsförderung wächst: Als City- und Standortmanagerin gehört jetzt auch Jana Schadwinkel zum Team um den Geschäftsführer Uwe Hemens. Ihre Hauptaufgabe sieht sie in Koordination und Vernetzung der Akteure und Aktivitäten in der Innenstadt, rund um die Marktstraße.

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Jana Schadwinkel wird Neustadts neue City- und Standortmanagerin.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. "Ich will auch Ideengeberin sein und mich kümmern", sagt die 23-jährige, die sich in Neustadt bereits an der Organisation der 800-Jahr-Feier und der Kultourreise beteiligt hat. Zwar wohne sie aktuell noch in Garbsen, habe aber Familie in Neustadt und verbringe schon seit Jahren viel Freizeit in der Stadt, sagt Schadwinkel. Sie hat ein Bachelor-Studium der Fächer Philosophie, Medien und Kulturmanagement absolviert, sich im Bewerbungsverfahren gegen 56 Konkurrenten durchgesetzt. Bereits seit März ist sie in der Wirtschaftsförderung tätig, hat sich bereits auf Aushilfsbasis ums City-Management gekümmert.

Sie habe eine Menge Ideen, die sie aber zunächst mit den Akteuren besprechen wolle, sagte Schadwinkel am Dienstag. Drei Schwerpunkte ihrer zukünftigen Arbeit nannte sie dennoch: Mit kleineren Veranstaltungen und Attraktionen soll die City künftig weiter belebt werden. Auch ein Stadtfest soll es wieder geben, und zwar schon im nächsten Jahr, sagt Schadwinkel. Der Termin werde veröffentlicht, sobald er abgesprochen ist.

Zum Zweiten will Schadwinkel auf einen freiwilligen Zusammenschluss der Gewerbetreibenden und Eigentümer in der Innenstadt hinwirken, um gemeinsame Ziele und Aktionen besser absprechen zu können. "Die existierenden Vereinigungen gehen ja über das Gebiet hinaus", sagt sie.  Und als dritten Schwerpunkt nannte die City-Managerin einen Online-Marktplatz, also ein Portal, in dem alle Geschäfte und Dienstleister der Innenstadt sich mit ihren Angeboten präsentieren können, sodass sich Kunden bereits vor einem Besuch in der Stadt informieren könnten. Angedacht seien kostenlose Grundeinträge für alle, die mit gezielter Werbung ausgebaut werden könnten, sagte Hemens.

Geschäftsführer Uwe Hemens sieht die neue Aufgabenteilung als sinnvoll an. "Das City- und Standortmanagement ist ein wichtiger Teilbereich der Wirtschaftsförderung", sagt er. Seine Schwerpunkte setze er künftig bei Vermarktung von Gewerbeflächen und der Betreuung von Unternehmen im ganzen Stadtgebiet. "Wir haben festgestellt, dass die Innenstadt-Entwicklung noch besonderen Anschubbedarf hat", sagt er. Da lohne sich auch die Investition: Zusätzlich zu 200.000 Euro, die Stadt und Gewerbetreibende bisher jährlich für die Wirtschaftsförderung aufbringen, kommen nun 100.000 für Stelle und Aktivitäten dazu, die zunächst die Stadt allein finanziert. "Die Stadt tritt hier in Vorleistung, die anderen Akteure können später eingebunden werden", sagt Hemens.

Nachgefragt:

Jana Schadwinkel, 23, Neustadts neue City-Managerin, sprach mit unserer Redakteurin Kathrin Götze über ihre Pläne.

Frau Schadwinkel, ist Neustadts City noch zu retten?

Ich glaube, die Neustädter selbst gehen am kritischsten mit ihrer eigenen Innenstadt um. Von außen höre ich hingegen öfter, dass Neustadts Innenstadt an sich eine beliebte Anlaufstelle ist. In vielen Punkten besteht aber definitiv Handlungsbedarf um die Innenstadt zukünftig wieder belebter vorzufinden.

Mit welchen Ideen starten Sie in die neue Aufgabe?

Ideen habe ich jede Menge. Aber ich will nicht alleiniger Revolutionierer der Innenstadt sein, sondern werde in Absprache mit den Geschäftsleuten aktiv.

Und woran fehlt es?

Aus unseren Schwerpunkten ist ja ersichtlich, dass ich an Veranstaltungen, dem Zusammenspiel und dem Online-Portal arbeiten werde. In diesen Bereichen gibt es Potenzial. Weiteres werde ich demnächst mit den Beteiligten absprechen.

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Jana Schadwinkel wird Neustadts neue City- und Standortmanagerin.

Quelle: Kathrin Götze
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