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Neustädter Helfer packen an

Neustadt Neustädter Helfer packen an

Etlichen Feuerwehrleuten aus Neustadt steht ein anstrengendes Wochenende bevor. Die Versorgungseinheit mit ihrer Feldküche und die Fernmelder der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) sind Freitagnacht im Einsatz am Messebahnhof Laatzen.

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Auch am Donnerstag waren sie schon im Einsatz: Mitglieder der Versorgungseinheit der Neustädter Feuerwehr geben am Messebahnhof Laatzen Essen an das Hilfspersonal aus, das bei der Ankunft von Zügen mit Flüchtlingen hilft.

Quelle: HAZ

Neustadt. Am Messebahnhof nehmen die Hilfskräfte der Region einen weiteren Zug mit Flüchtlingen in Empfang, die von dort aus auf verschiedene Unterkünfte verteilt werden.

Darin haben beide Einheiten bereits Erfahrung. Sie waren schon in der vergangenen Woche bei der Ankunft mehrerer Sonderzüge in Lehrte und Laatzen im Einsatz. Die Versorgungseinheit unter der Regie von Manfred Dangers verpflegt dabei die Helfer. Zwischen sechs und zehn Leute machen Frühstück, Mittagessen und sorgen zwischendurch für warme und kalte Getränke.

So können auch Sie spenden und helfen – aber richtig

Viele Spendenannahmestellen in der Region sind angesichts der Hilfsbereitschaft überfordert. Die HAZ greift Ihnen unter die Arme: Auf dem neuen Webportal "Hannover hilft" können alle hilfsbereiten Bürger ganz einfach eintragen, was Sie gerne Spenden möchten. Die Angebote werden den Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt. Und sobald die Spende benötigt wird, werden die Helfer kontaktiert. So kommt die Hilfe genau dort an, wo sie benötigt wird – zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.

Hier geht's zum Portal von "Hannover hilft"

„Erst hieß es, es geht um 180 Leute, hinterher waren es doch 235“, berichtet Dangers. Dann sei Improvisationstalent gefragt. „Bisher haben wir immer alle satt bekommen“, sagt er nicht ohne einen gewissen Stolz. Damit das gelingt, ist einiges an Vorbereitung nötig.

Zum Start um 2.30 Uhr müssen genug Brötchen bereitliegen, also muss ein Bäcker gefunden werden, der die entsprechende Menge zur rechten Zeit fertig hat. Andere Einkäufe fürs Essen laufen ebenfalls im Vorfeld. „Wir haben einmal Erbsensuppe gemacht, einmal Chili, am Wochenende haben wir China-Pfanne geplant.“

Ein Problem beim Hilfseinsatz ist der Faktor Unsicherheit. „Auch wenn wir mit den Flüchtlingen nicht direkt zu tun haben, wissen wir nie, wann die Züge wirklich kommen“, sagt er. Außerdem sei der Einsatz mit langen Besprechungen verbunden, die bis zum späten Abend dauern.

Die Mitglieder der Neustädter IuK haben ihre Fernmeldezentrale am Mittwoch von Lehrte nach Laatzen verlegt. Sie stellen sicher, dass die Einsatzleitung mit den Helfern, die zum Beispiel die Flüchtlinge in Empfang nehmen und in Gruppen aufteilen, per Funk kommunizieren kann und umgekehrt, legen auch Telefonverbindungen. Martin Höflich und Stellvertreter Marcus Niemeyer haben pro Einsatz sieben Helfer vor Ort, die eng mit Kollegen vom THW zusammenarbeiten.

Von Susanne Döpke

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