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Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Neustadt Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Er hat sich viel vorgenommen, der Integrationsbeirat. Nichts Geringeres als Anlaufstelle für alle Ausländer in Neustadt will er sein, sagt dessen Vorsitzender Adel Amor. Nun hat das Gremium seine Arbeit aufgenommen.

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Die Mitglieder des Integrationsbeirates wollen sich künftig für die Belange der Flüchtlinge in der Stadt einsetzen.

Quelle: r

Neustadt. 544 Flüchtlinge leben zurzeit in den städtischen Unterkünften. Weitere haben inzwischen eigene Wohnungen bezogen. Ihre Belange wird der Beirat künftig in fünf Ausschüssen der Stadt vertreten. "Wir übernehmen dort eine beratende Funktion", sagt Giuseppe Broccoli, der sich mit Sylwia Tiemann den Stellvertreterposten teilt. Das Gremium mit seinen 20 Mitgliedern begleitet die Arbeit der Ausschüsse für Gleichstellung und Integration, für Jugend und Soziales, Umwelt und Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie für Finanzen.

Welche Mitglieder sich in die einzelnen Fachgremien einbringen, wurde in der ersten Arbeitssitzung des Beirats um den Vorsitzenden Adel Amor festgelegt. Weitere Wahlen und Ernennungen bestimmten das Treffen im Gemeindhaus der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul. Giuseppe Broccoli und Volker Jakobeit übernehmen künftig die Aufgaben der Schriftführer, Jakobeit wurde zudem zum Schatzmeister gewählt. Natalia Barth und Fatih Köse sind die Kassenprüfer.

Als Nächstes muss sich der Beirat eine Geschäftsordnung geben, so Broccoli. Eine Geschäftsstelle bei der Stadt soll es auch bald geben. "Es stehen eine Menge organisatorische Dinge am Anfang unserer Arbeit", sagt der stellvertretende Vorsitzende. Inhaltlich leisteten viele Mitglieder längst einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in der Stadt. Sie helfen bei Behördengängen und Arztbesuchen, unterstützen bei der Suche geeigneter Praktika, arbeiten als Übersetzer. "Neuankömmlingen fehlen noch die Netzwerke", sagt Broccoli. Diese will der Beirat gemeinsam mit den Neubürgern knüpfen. Die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Gremien wie der AG Migration und dem Refugium, der Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis, müsse ebenso wachsen.

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