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Seniorenbeirat dringt auf Barrierefreiheit am Bahnhof

Neustadt Seniorenbeirat dringt auf Barrierefreiheit am Bahnhof

Wie sicher sind Senioren auf den Neustädter Straßen und Wegen? Wo gibt es Barrieren, die sie nicht oder nur schwer überwinden können? Mit diesen Fragen will sich der Seniorenbeirat in nächster Zeit verstärkt befassen.

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Setzen sich für die Generation 60plus ein: Christa Röder, Sprecherin der AG Hannover des Landesseniorenrats Niedersachsen, sowie Manfred Moldenhauer (Mitte) und Franz Möbius vom Neustädter Seniorenbeirat.

Quelle: Nadine Kirst

Neustadt. „Beim Thema Mobilität sind wir schon ein gutes Stück vorangekommen, auch dank spezieller Mobilitätstrainings für Ältere", sagt Manfred Moldenhauer, Vorsitzender des Gremiums, das sich als als Mittler zwischen der Generation 60plus, dem Rat der Stadt, der Verwaltung und den Verbänden versteht.
Nun rückten Kreuzungen und das umgestaltete Bahnhofsgelände in den Mittelpunkt. Dort zeige sich immer wieder, dass Senioren unsicher sind. „Wir wollen demnächst die Rampe nach Westen in Augenschein nehmen und bewerten, wie seniorenfreundlich sie umgesetzt wurde", kündigt Moldenhauer an. Im Norden des Geländes hatte der Beirat bereits zwei Stufen moniert, die Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, den Weg zu den Bahnsteigen erschweren.
Kritik und Hinweise kann der Beirat direkt in die Ausschüsse der Stadt weitertragen. Dort ist das Gremium vertreten, hat Rede- und Antragsrecht. „Auf diesem Wege können wir unsere Belange einbringen, Hinweise, die an uns herangetragen wurden, weitergeben und Vorschläge unterbreiten", so Moldenhauer.

Möbius folgt auf Hahn

Eine Personalie im Neustädter Seniorenbeirat bringt Beratungsbedarf mit sich. Günter Hahn, neuer Bürgermeister der Ortschaft Mandelsloh und damit Mandatsträger, verlässt das Gremium. Für ihn rückt der Mardorfer Franz Möbius nach. Nun muss das Gremium die Zuständigkeiten der Mitglieder für die einzelnen Ortsteile neu festlegen. Hahn war Ansprechpartner für Mandelsloh, Bevensen und Helstorf. Jean-Claude Cousin-Sauer und Klaus-Dieter Drechsler teilten sich bislang die Zuständigkeit für das Mühlenfelder Land. Lothar Reinhardt war für Poggenhagen und Bordenau zuständig, Margret Fiene für Mardorf und Schneeren, Dietmar Fienemann für Mariensee und Eilvese. Vorsitzender Manfred Moldenhauer war der Mann für die Kernstadt, Suttorf und Otternhagen. Die nächste Sitzung des Beirats beginnt am Mittwoch um 10 Uhr in der Begegnungsstätte Silbernkamp.

AG des Landesseniorenrats tagt in Neustadt

Über die Einbeziehung der Generation 60plus in die Gesellschaft diskutierten Vertreter des Landesseniorenrats Niedersachsen im Schloss Landestrost. „Inklusion bedeutet nicht nur die Teilhabe von benachteiligten Kindern, sondern für alle", betonte Christa Röder, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft (AG) Hannover. 48 Seniorenvertretungen arbeiten in der AG zusammen. Die Teilnehmer hörten einen Vortrag von Bruni Windmann. Die Geschäftsführerin des Neustädter Vereins Herbst-Zeitlos referierte darüber, wie ehrenamtliche Begleitung älterer Menschen in ländlicher Region funktionieren kann. „Wir müssen eine Vernetzung der einzelnen Hilfen und Anbieter vorantreiben", sagte Röder im Anschluss. Vereine wie Herbst-Zeitlos und die Pflegestützpunkte der Region leisteten dazu einen wichtigen Beitrag. Die Erreichbarkeit letzterer hält Röder für verbesserungswürdig. So müssten Neustädter, die die Beratung ihres Stützpunktes in Anspruch nehmen wollen, nach Wunstorf fahren. „Für viele ist das eine große Hürde“, so die Sprecherin der AG.

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