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Neustädter suchen am Kaffeetisch Kontakt zu Flüchtlingen

Neustadt Neustädter suchen am Kaffeetisch Kontakt zu Flüchtlingen

Einzelne Begegnungen gibt es schon länger - nun sind auch einige regelmäßige Angebote für den Austausch zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gestartet.

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Kontakt am Kaffeetisch (von links): Ingrid Laukamp, Esther Sakria, Elisabeth Poppke, Meliha Ibrahim und Antje Wage kommen ins Gespräch.Götze

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Auch wenn mal Hände und Füße gebraucht werden: Am Kaffeetisch kommen die Gespräche schnell in Gang. Das Café Vielfalt im Liebfrauen-Gemeindehaus kann zwar noch ein paar mehr internationale Gäste vertragen, gute Stimmung herrschte aber auch am Montag schon. Fortan werden die ehrenamtlichen Helfer um Koordinatorin Janet Breier jeden Montag im Saal des Gemeindehauses die Kaffeetafeln decken, von 15 bis 17 Uhr kann man dort dann Kontakte pflegen und neue knüpfen. Dort sind eher Familien angesprochen, auch Kinderbetreuung gehört zum Angebot.

Auch etliche junge Männer haben jetzt einen neuen Anknüpfungspunkt gefunden: Beim TSV-Basketballteam Neustadt Shooters hat Ortsbürgermeister Klaus-Peter Sommer für die restlichen Heimspiele der Saison je 25 Plätze für sie gebucht. Nach Kommunikationspannen haben am Sonnabend 24 Syrer das Angebot angenommen, dank privat organisiertem Fahrdienst kamen sie im Auto zum Spiel gegen Hameln (Bericht auf Seite 5). „Einige haben noch gar keine richtigen Wintersachen“, sagt Philipp Schröder, der spontan eine kleine Sammlung begann.

Shooters-Teammanager Jan Gebauer freut sich über den Zuwachs in der Fangemeinde: „Die Jungs haben toll mit uns gefeiert, wir überlegen, wie wir Fahrmöglichkeiten zu Auswärtsspielen organisieren“, sagt er. Im Gegenzug spendierte das Team den Syrern zwei Basketbälle zum Üben.

Von Kathrin Götze

Kasten:

Kekse backen gegen Vorurteile

Auch die Jusos wollen Kontakt zu Flüchtlingen aufnehmen. Sie laden Geflüchtete und deren Alltagsbegleiter ein, gemeinsam Kekse zu backen, und zwar am Sonnabend, 12. Dezember, ab 14.30 Uhr im Jugendhaus, Großer Weg 3. „Wir wollen mehr über die persönliche Situation der Geflüchteten in Neustadt erfahren und unsere neuen MitbürgerInnen kennenlernen“, sagt der Vorsitzende Felix Meyer. Seine Stellvertreterin Laura Meichsner fügt hinzu, man wolle verbreiteten Ressentiments wirksam entgegen treten können. Um organisieren zu können, bitten sie um Anmeldung an lilaber.laura@gmx.de.

Von Kathrin Götze

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