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Nolte koordiniert Flüchtlingshilfe

Neustadt/Wunstorf Nolte koordiniert Flüchtlingshilfe

Kein Anschluss unter dieser Nummer? Keinesfalls. Auch wenn Wiebke Nolte in ihrem Büro noch keinen Telefonanschluss hat, die neue Koordinatorin der Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf hat bereits viele Gespräche mit ehrenamtlichen Helfern geführt.

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Arbeiten gemeinsam an einer besser koordinierten Flüchtlings-
hilfe: Annette Plein von der Stadt Neustadt (von links), Wiebke Nolte und Superintendent Michael Hagen.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. In den ersten Tagen ging es für die vom Kirchenkreis und der Stadt Neustadt eingestellte Sozialpädadgogin und -managerin darum, sich einen Überblick zu verschaffen, sich mit Helfern auszutauschen und Ideen zu sammeln. „Die Bereitschaft zur Hilfe und das ehrenamtliche Engagement der Menschen sind wirklich beeindruckend“, sagt sie.

Nach der Eingewöhnungs- und Kennenlernphase richtet Nolte ihren Blick nun auf ihre Hauptaufgabe: Ihr Job ist es, die ehrenamtlichen Helfer als feste Ansprechpartnerin zu begleiten und besser zu vernetzen. „Der Input kommt von den Ehrenamtlichen, die Hilfe zu koordinieren und die verschiedenen Angebote bekannt zu machen, ist meine Aufgabe“, sagt sie.

Priorität hat zunächst aber eine ganz andere, eine technische, Baustelle: Nolte will in ihrem Büro im Gemeindehaus der Poggenhagener Bonifatius-Kirche schnellstmöglich auch telefonisch erreichbar sein, wie sie sagt.

Wer sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, erreicht Wiebke Nolte derzeit ausschließlich per E-Mail an info@refugium-am-ruebenberge.de. Das Büro des Kirchenkreises ist unter Telefon (05032) 5993 erreichbar und gibt Anfragen weiter.

Von Benjamin Gleue

250 Flüchtlinge werden erwartet

Die Stadt hatte sich darauf eingestellt, bis Ende März 250 weitere Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Jetzt scheint sich die Lage ein klein wenig zu entspannen: Nach neuen Berechnungen des niedersächsischen Innenministeriums wird die Zahl 250 erst Ende April erreicht. Die Verwaltung sieht das noch nicht als gesichert an: „So genau wissen wir nie, wann Menschen zu uns kommen. Wir müssen immer vorbereitet sein“, sagt Sprecherin Nadine Schley. Aktuell sind im Neustädter Land 589 Flüchtlinge untergebracht. Die meisten in Wohnungen, 180 leben in Gemeinschaftsunterkünften wie der ehemaligen Goethe-Schule.

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