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Nord-Dörfer gehen wieder aufeinander zu

Amedorf Nord-Dörfer gehen wieder aufeinander zu

Nach Ratsbeschluss sollen Mandelsloh und Helstorf ein „kooperierendes Kleinzentrum“ im Norden der Stadt bilden. Am Sonntag ging es beim „Talk am See“ in Amedorf um Entwicklungsmöglichkeiten.

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Eigentlich wollte der Jibi in Mandelsloh vergrößern - doch die Planer auf Regions- und Landesebene halten die derzeitige Größe des Marktes für gerade noch vertretbar.

Quelle: Mirko Bartels

Neustadt. Auf Einladung der SPD Mandelsloh kamen auch zahlreiche Bewohner Helstorfs, Bürens und der umliegenden Dörfer, viele auch anderen Parteien zugehörig oder ohne Parteibuch. Nach dem Streit um den Schulstandort nähert man sich wieder an. Gemeinsame Ziele sind Erhalt und Ausbau der Infrastruktur.

Ideen zur Entwicklung gibt es genug. Seit Langem ist beispielsweise ein Projekt zum Mehrgenerationenwohnen nahe Mandelslohs Grundschule im Gespräch. Auch ein Seniorenheim gehört zum Konzept. Nachdem keine Einigung über einen gemeinsamen Grundschulstandort gefunden sei, könne man auch darüber reden, Schulen in beiden Ortschaften zu belassen, sagte Regionspolitiker Bodo Messerschmidt, der mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung am Generationenprojekt arbeitet und die Grundschule als wichtigen Bestandteil dabei ansieht.

Sorge macht den Nordlichtern die Einzelhandelsentwicklung: Sowohl Aldi in Helstorf als auch Jibi in Mandelsloh wollten vergrößern, hieß es - allerdings sind beide Märkte mit 800 Quadratmetern so groß, wie es Planer auf Regions- und Landesebene für gerade noch vertretbar halten. Man arbeite an einer Lösung, sagte Sonja Beuning von der Region, die Informationen zur Regionalplanung gab.

In Sachen Ärzteversorgung müssten beide Dörfer wachsam bleiben, sagte Mandelslohs Ortsbürgermeisterin Annegret Messerschmidt. Nachdem ein Radweg zwischen beiden Dörfern nun in Planung ist, sollte man auch über Busverbindungen über die Leine nachdenken, hieß es.

Schwerpunkte sind gefragt

Sie setzen Plänen und Ideen Grenzen: Land und Region Hannover geben mit der sogenannten Regionalplanung vor, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Nach ungezügeltem Boom in den Neunzigerjahren gelte es nun im ländlichen Bereich, Schwerpunkte zu setzen, weniger Fläche zu versiegeln und sich auf weniger und ältere Bewohner einzurichten. Dies sind Grundsätze eines neuen Raumordnungsprogramms, an dem die Region zurzeit arbeitet. Kommunen, Organisationen und Bürger sind zur Beteiligung aufgerufen. Die Region plant für Mittwoch, 14. Oktober, 18 bis 20.30 Uhr, einen öffentlichen Diskussionsabend im Schloss Landestrost

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