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Windparkpläne erhitzen die Gemüter

Neustadt Windparkpläne erhitzen die Gemüter

Das Thema Windparkstandort Esperke erhitzt weiter die Gemüter. Am Mittwochabend war der zugehörige Flächennutzungsplan Thema im Ortsrat.

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Mitglieder und Kandidaten für den Ortsrat Helstorf demonstrieren Einigkeit bei der Arbeit an der Zukunft der Dörfer im Norden.

Quelle: Privat

Helstorf. Ein Patt hat die Abstimmung im Helstorfer Ortsrat zum Flächennutzungsplan für Windenergiestandorte im Neustädter Land ergeben. Darin ist auch eine Fläche bei Esperke enthalten, auf dem ein Windpark entstehen könnte. Der Ortsrat stimmte mit 4:4, was bedeutet, dass den Plänen keine Zustimmung erteilt worden ist. Zuvor war ein Antrag, das Esperker Gelände aus der weiteren Planung herauszulösen ebenso beschieden worden.

Einige Bürger hatten sich darüber empört, dass zwei der Ortsratsmitglieder, die ein Interesse an der Verwirklichung der Pläne haben, trotzdem mit abstimmten. Laut Ortsbürgermeisterin Ute Bertram-Kühn hatte die Stadtverwaltung vorab geprüft, ob die Herren an der Abstimmung teilnehmen dürfen und es in diesem frühen Planungsstadium als zulässig erachtet.

Über den Plan, der allen Ortsräten vorgelegt wird, sprechen am Montag, 12. September der Umwelt- und Stadtentwicklungs- sowie der Verwaltungsausschuss, die eine Empfehlung für die Ratssitzung am Donnerstag, 15. September abgeben.

Auch ein weiteres großes Vorhaben für Esperke ist dem Ortsrat vorgestellt worden: Die marode Ortsdurchfahrt soll saniert werden. Mitarbeiter der Landesstraßenbaubehörde haben dem Gremium und zahlreichen Besuchern die Pläne präsentiert und Fragen der Anwohner beantwortet. Neben einer vollständigen Sanierung der Straße sollen ein Regenwasserabfluss und ein Gehweg gebaut werden. "Wir hoffen auf einen Spatenstich 2018", sagt Bertram-Kühn.

Einsatz über die Parteigrenzen hinaus

Auch wenn der Ortsrat sich im Bezug auf den Windparkstandort uneins war, so wollen sich zumindest die Kandidaten von CDU, SPD und FDP gemeinsam zum Wohl seiner zugehörigen Dörfer Helstorf, Luttmersen, Vesbeck, Esperke und Warmeloh einsetzen. Dazu gehören die Themen Baulandentwicklung, medizinische Grundversorgung und Infrastruktur und die Kooperation mit dem Nachbarort Mandelsloh. Mit den Nachbarn haben sie bereits gemeinsam an der Schaffung eines Radwegs zwischen beiden Orten gearbeitet - demnächst wird das Vorhaben realisiert.

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