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Mehrzweckplatz wird hochwertig ausgestattet

Neustadt Mehrzweckplatz wird hochwertig ausgestattet

Das wird ein Spielplatz der Luxusklasse: Auf einer Freifläche an der Grundschule will eine Initiative aus dem Ort einen Mehrzweck-Sportplatz mit feinster Ausstattung einrichten.

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Thorsten Fröba, Simone Felsmann und Toralf Ramm vom Organisationsteam bestellen einen Kunstrasenbelag für den geplanten Multifunktionsplatz für Otternhagen.

Quelle: privat

Otternhagen. Um Planung und Umsetzung kümmern sich Simone Felsmann, Toralf Ramm und Thorsten Fröba vom Förderverein der Grundschule. Die drei haben jetzt nach einer langen Planungsphase bei der Fachfirma Trendsport Rummenigge die Ausstattung bestellt, die in den Herbstferien auf dem Schulhof verbaut werden soll.

Dazu gehören ein hochwertiger Kunstrasen, und zwar, wie Felsmann versichert, keiner von der alten Sorte, bei der ein Sturz schlimmstenfalls Verbrennungen nach sich ziehen konnte. "Wir haben das Material genau geprüft, und die Firma hat uns versichert, dass die Verletzungsgefahr praktisch gleich null ist", sagt sie. Eine Bande und ein drei Meter hoher Fangzaun umgeben den Platz, der außer verschließbaren Hand- und Fußballtoren auch Halterungen für Volleyball- und Tennisnetze sowie Basketballkörbe umfasst. "Wir haben bei der Planung auch immer den Inklusionsgedanken berücksichtigt", sagt Felsmann.

Wenn die Kinder aus den Herbstferien zurückkommen, erwartet sie also ein vollständig neues Erlebnis. Zuvor lag der Platz zwischen den beiden Spieltoren kahl da, wurde bei Regen regelmäßig zur Pfützenlandschaft. "Es gab nur zwei Zustände: staubig oder schlammig", sagt Thorsten Fröba, "das wollten wir ändern."

Billig wird das Ganze nicht: Insgesamt 48.000 Euro wird der Platz inklusive Gründung und Installation kosten. Den letzten Impuls, mit der Planung zu beginnen, habe die Entscheidung der Auterstiftung aus dem Dorf gegeben, die das Projekt mit 10.000 Euro aus dem Erlös der 800-Jahr-Feier fördert. Die Stadt steuere weitere 17.500 Euro zu, weitere Teilbeträge kamen aus einem großen Sponsorenlauf der Schüler, Rücklagen des Fördervereins sowie zahlreichen Einzelspenden zusammen, wie Toralf Ramm schildert, der Schatzmeister des Fördervereins.

Trotz vieler Rückschläge habe sich das Team nicht entmutigen lassen, wartet nun stolz darauf, dass, was viele erst belächelten, nun Wirklichkeit wird, sagt Felsmann.

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So sieht es bisher aus: Peter Jaesche (links) und Franz-Josef Kaup von der Auterstiftung betrachten den Bolzplatz, den der Förderverein nun komplett neu gestalten will.

Quelle: Susanne Doepke

Von Kathrin Götze

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