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Fohlenschau als Sorgenkind

Neustadt Fohlenschau als Sorgenkind

Der Pferdezuchtverein Aller-Leine ist ein Erfolgsmodell mit kleinen Abstrichen: Die Stuten- und mehr noch die Folhlenschau müssten von mehr Züchtern beschickt werden.

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Neustadt/Wendenborstel. Als die Pferdezuchtvereine Fallingbostel und Mandelsloh vor vier Jahren nach Fusionsbeschluss auf der ersten gemeinsamen Hauptversammlung ihren ersten gemeinsamen Vorstand wählten, wusste niemand, wohin die Reise geht. Vier Jahre später kann Vorsitzender Jürgen Rump schon sehr genau sagen, was die ersten gemeinsamen Jahre gebracht haben: „Der Verein ist sehr stabil, die Vorstands- und Vereinsmitglieder sind mit Begeisterung und Spaß bei der Sache. Es könnte nicht besser laufen.“
Entsprechend gut war auch die Beteiligung: Rund 120 Vereinsmitglieder und Gäste verfolgten die Jahresversammlung in Wendenborstel.
Höhepunkt des Jahres 2016 die Stutenschau, die mit 42 Stuten zwar gut besucht und eine der größten im Zuchtbezirk war, aber eigentlich doch zu klein: "Wir wollen 50“, gab Jürgen Rump die Losung für die nächsten Schauen aus. Das Ergebnis konnte sich indes sehen lassen. Es gab 24 1a-Preise und 14 Prämienanwartschaften, „eine Spitzenschau, alles was die Zucht braucht“, kommentierte der Vorsitzende die Qualität der künftigen Muttertiere.

Die Fohlenschau dagegen ist für Rump „das Sorgenkind des Vereins", nur noch 30 Tiere wurden vorgeführt, was auf Dauer "zu wenig ist". Doch auch dort stimmte, wenn auch nicht die Quantität, so doch aber im hohen Maße die Qualität. Die Fohlenschau in diesem Jahr soll – als Anreiz für die Züchter, ihre Tiere auch vermarkten zu können – live auf dem Internetkanal Clip my Horse übertragen werden.
Bei den Vorstandswahlen ging es harmonisch zu. Jürgen Rump wurde zum achten Mal gewählt, er zählt mit fast 30 Amtsjahren zu den dienstältesten Vorsitzenden im Hannoveraner Verband. Auch Stellvertreter Thorben Wegener und Thorsten Hogrefe, wurden einstimmig bestätigt – ebenso die Vorstandsmitglieder Cord Backhaus, Bernd Beermann, Jörg Doepke, Claudia Mohlfeld, Birte Peterson, Franz Sassen und Rolf Hillmann. Für den ausscheidenden ehemaligen Geschäftsführer, Heinrich Rump, wählte die Versammlung Conrad Hogrefe VI aus Eickeloh. Dessen verstorbener Großvater war der unmittelbare Vorgänger von Jürgen Rump als Vorsitzender des Pferdezuchtvereins Fallingbostel.
Feierlich wurde es bei den Ehrungen: Der Verein verlieh zwei Mal die Goldene Züchterplakette der FN – zunächst an Wolfhart von Samson (Uetzingen), sowohl für seine züchterischen Erfolge als auch für sein engagiertes Wirken im Verein und Vorstand, anschließend an Bernd und Friedrich Lüßmann (Stöckendrebber) für deren züchterische Erfolge. Heiko Feldhus wurde mit der silbernen Züchterplakette ausgezeichnet. Er leitet seit 25 Jahren die Deckstelle in Grethem und steht den Züchtern, wo er nur kann, mit Rat und Tat zur Seite. Die höchste Ehre, die der Verein einem Vereinsmitglied erweisen kann, kam Heinrich Bohm zuteil. Aufgrund des einstimmigen Vorschlags des Vorstands wählte ihn auch die Versammlung ohne Gegenstimmen zum Ehrenmitglied. Zum Abschied nach 27 Jahren Vorstandsarbeit stiftete Heinrich Bohm dem Verein einen Wanderehrenpreis, der ab sofort jährlich an den Züchter der besten Stute der Schau vergeben werden soll.

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Von Dirk von Werder

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