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Hotzenplotz aus dem Moordorf

Neustadt Hotzenplotz aus dem Moordorf

Es waren wilde Zeiten, als der Moorhennies in Poggenhagen und Umgebung gelebt haben soll. Wild und spannend, wie am Sonnabend in einer kostenlosen szenischen Lesung "bei Wasser und Wein" zu sehen sein wird.

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Spannende Erzählung zum Hören: Das Theater Fensterzurstadt setzt Wilhelm Sicius' Moorhennies in Szene. Heino Sellhorn spielt den Bass.poggenhagen moorhennies

Quelle: Kathrin Götze

Poggenhagen. Es war im 17. Jahrhundert. Der 30-Jährige Krieg tobte in Mitteleuropa, Gut und Böse verschwammen, der Kampf ums Überleben bestimmte den Tagesablauf der Menschen.  Mittendrin: der Moorhennies, ein Räuber von altem Schrot und Korn, im Grunde seines Herzens kein schlechter Mensch, eine Type, irgendwo zwischen Hotzenplotz und Robin Hood. Die Räuberpistolen schrieb Wilhelm Sicius, damals Verleger der Leine-Zeitung, vor 112 Jahren für diese Zeitung auf. Poggenhagener Heimatfreunde setzen der Figur ein Denkmal: Nach dem Moorhennies wird ein Wanderweg durch Poggenhagen und sein Moor benannt. Erste Infotafeln sind bereits aufgestellt. Ein sichtbares Zeichen sind Stelen aus schwerem Eichenholz, die  die Pfadentwicklern am Kulturgut Harms positioniert haben.

Und dort, im Rittersaal des Gutes, feiert der Moorhennies  nunmehr "Auferstehung": in einer szenischen Lesung "bei Wasser und Wein", am Sonnabend, 12. März, 19.30 Uhr. Der Einritt ist frei. Die szenische Lesung ist Teil einer langfristig angelegten theaterpädagogischen Arbeit von fensterzurstadt in Poggenhagen, die in ein großes kulturelles Ereignis 2017 münden soll.

Von Dirk von Werder

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