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Ein Dorf macht sich bereit zum Brückenbau

Poggenhagen Ein Dorf macht sich bereit zum Brückenbau

Dem Dorf steht eine Umwälzung bevor, die ihresgleichen sucht: Mit dem für 2022 geplanten Bau einer Brücke über die Bahngleise werden sich die Verkehrswege drastisch ändern - Ortsrat und Verband Wohneigentum wollen sich im Planungsprozess einbringen und legen das auch den Mitbürgern nahe.

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Ebenerdige Bahnübergänge wie hier an der Moordorfer Straße, wird es in Poggenhagen in einigen Jahren nicht mehr geben

Quelle: Sven Schubert (Archiv)

Poggenhagen. Aktuell ist die Region Hannover dabei, Art und Verlauf der Gleisquerung festzulegen. Bleibt es bei der bislang favorisierten Variante, einer Brücke von der Fliegerstraße, westlich der Anliegerstraße Am Kiefernhain bis zur Poggenhagener Straße, Höhe Gutshof, wird der Bahnübergang Moordorfer Straße geschlossen. Damit wird eine der beiden Haupt-Ortsdurchfahrten letztlich zur Sackgasse.

Auf der anderen Seite, der Poggenhagener Straße, ist mit kräftig gesteigertem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Und die Brücke selbst wird Ortsbild und Wohnverhältnisse ebenfalls deutlich verändern. Der Ortsrat hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die  die Veränderungen für das Dorf möglichst zum Positiven wenden will. Unterstützung, Zahlen und Befragungsergebnisse bekommen die Politiker von Studierenden der Leibniz-Universität Hannover, die ein "Kulturgeografischen Studienprojekt" im Ort gestartet haben.

Auch die Bürger sind gefragt und sollen möglichst zur rechten Zeit Ideen, Einwände und Probleme in das Verfahren einbringen. Der Verband Wohneigentum Poggenhagen bietet nun eine Informationsveranstaltung zu Grundbegriffen an: Der Geschäftsführer des Niedersächsischen Landesverbandes Wohneigentum, Tibor Herczeg, wird über das Thema "Das Planfeststellungsverfahren" referieren und Hinweise geben, an welcher Stelle des bevorstehenden Verfahrens sich die Bürger am besten einbringen können.

"Wir wollen, dass am Ende nicht irgendein, sondern der für alle bestmögliche Plan festgestellt und umgesetzt wir", sagt der Vorsitzende Mario Schöttke. Zum Termin am Sonntag, 22. Oktober, 10.30 Uhr bis 12 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus, Bonifatiusstraße 7, sind auch Interessierte eingeladen, die dem Verband (noch) nicht angehören.  Auch Vertreter des Ortsrates sowie der Bürgerinitiative "Schranke weg" sind eingeladen, überdies versuche man, einen Entscheider der Region zu gewinnen, so Schöttke.

Falls das nicht klappen sollte, gibt es fünf Wochen später Neues zum Planungsstand: Der zuständige Regions-Verkehrsplaner Conrad Vinken hat sich für die Ortsratssitzung am Mittwoch, 29. November, 19.30 Uhr, angekündigt. Wer vorab Gesprächsbedarf hat, kann sich auch an Ortsbürgermeisterin Monika Strecker oder eines der Ortsratsmitglieder wenden.  Strecker bietet regelmäßig Sprechstunden an. Die nächste ist am Dienstag 17. Oktober, 16 bis 17 Uhr, in der Mecklenburger Straße 2.

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