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Polizei rät zu besserem Einbruchsschutz

Neustadt Polizei rät zu besserem Einbruchsschutz

Mehr Aufmerksamkeit ist der erste Schritt zur Einbruchssicherung. Mit dieser Botschaft wollen Polizei und Stadt Bürger für das Thema sensibilisieren. Bei der Wirtschaftsausstellung Robby können sich die Besucher informieren, wie sie Häuser und Wohnungen vor Einbruch bestmöglich schützen.

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Jürgen Winkler, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes (von links), Bürgermeister Uwe Sternbeck und Kommissariatsleiter Gerd Klingenberg.

Quelle: Kirst

Neustadt. Betroffene von Einbrüchen haben häufig unter emotionalen Störungen zu leiden. „Die Menschen verlieren ihr Sicherheitsgefühl in ihren eigenen vier Wänden. Das ist nicht zu unterschätzen“, sagt Gerd Klingenberg, Leiter des Polizeikommissariats in Neustadt. Er rät Haus- und Wohnungsbesitzern, ihr Eigentum zu sichern. Denn noch immer haben es Einbrecher im Neustädter Land offenbar leicht, sich Zutritt zu Häusern und Wohnungen zu verschaffen. “Wir bewegen uns leider noch auf einem hohen Niveau“, sagt Klingenberg. 104 Fälle hat es im vergangenen Jahr gegeben, 2015 und 2014 waren es je 67. Diesen Trend will die Polizei stoppen. „Gegen Einbruchsdiebstahl kann man mit recht einfachen Mitteln etwas tun“, so Klingenberg. Denn das lasse sich nachweisen: Wo Vorkehrungen zum Schutz getroffen wurden, lassen sich Diebe eher abschrecken.

Spannend dürften die Informationen am Messestand der Polizei unter anderem für Bauherren im Stadtgebiet sein. Die Mehrkosten – bei einem Einfamilienhaus sind das etwa 5000 Euro – seien gut angelegtes Geld, so Klingenberg. Zeitschaltuhren, einbruchhemmende Fenster und Schließanlagen ließen sich aber auch gut nachrüsten. „Wer glaubt, ein einfaches Rollo biete heute noch genügend Schutz, der irrt“, sagt der Kommissariatsleiter. Unbezahlbar dagegen sei mehr Aufmerksamkeit im eigenen Umfeld. „Sie ist der erste Schritt zur Vorbeugung“, so Klingenberg. Dazu ermutigt auch Bürgermeister Uwe Sternbeck. Stadt und Polizei stehen im Zuge der Sicherheitspartnerschaft im engen Austausch. „Mindestens zweimal im Jahr diskutieren wir über aktuelle Entwicklungen und Probleme“, sagt Sternbeck.

Info: Die Polizei berät Interessierte bei der Robby, 22. und 23. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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