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Polizei ist für Sperrstunde am Badestrand

Neustadt Polizei ist für Sperrstunde am Badestrand

In vier Wochen wird vielerorts am Steinhuder Meer wieder Ausnahmezustand herrschen. Den Himmelfahrtstag, dieses Jahr am 5. Mai, nutzen regelmäßig Hunderte junge Leute für Trinkgelage an der frischen Luft. Die Polizei will jetzt auch am Nordufer eine Sperrstunde einführen.

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Reichlich Alkohol fließt alljährlich am Himmelfahrtstag am Mardorfer Badestrand.

Quelle: Kathrin Götze

Mardorf. „In Wunstorf gilt die Regel, dass die Wiese an den Strandterrassen um 19 Uhr zu verlassen ist, die Musik muss schon um 18 Uhr aus sein“, sagt Neustadts Kommissariatsleiter Gerd Klingenberg, der zuvor die Dienststelle in der Nachbarstadt geleitet hat. "Das sollten wir doch auch im Neustädter Bereich hinbekommen."

Für eine solche Regelung spricht die Erfahrung vergangener Jahre: Mit steigendem Alkoholpegel der Besucher am Abend häufen sich Beleidigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen kräftig. Dass feste Regeln erheblich zur Beruhigung beitrügen, zeigten die Erfahrungen aus Steinhude. "Sobald die Musik aus ist, trollen sich die meisten Leute auch", sagt Klingenberg.

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Für den Badestrand sei allerdings die Umsetzung etwas schwieriger, weil die Region Hannover und die Stadt Neustadt sich die Zuständigkeiten dort teilten. Bereits im vergangenen Jahr habe die Polizei versucht, eine Sperrstunde zu erwirken, berichtet Klingemann, damals aber ohne Erfolg.

Er lässt sich nicht entmutigen, versucht es erneut: Für nächste Woche sind Gespräche angesetzt. noch gebe es keine Entscheidung, sagt Regionssprecherin Christina Kreutz. "Wir wissen aber, dass der Strand am Vatertag ein sensibler Bereich ist", sagt sie. Für Klingenberg jedenfalls ist klar: "Es ist eigentlich ein Unding, dass hier ein öffentliches Besäufnis auf Kosten der Steuerzahler begleitet wird."

Was halten Sie von einer Sperrstunde für den Vatertag? Wir wollen Ihre Meinung wissen. Diskutieren Sie mit, schreiben Sie uns eine E-Mail an neustadt@haz.de oder neustadt@neuepresse.de, rufen Sie uns an unter (0 50 32) 96 43 15. Kommentieren Sie im Leserforum auf HAZ.de oder auf der Facebook-Seite der Leine-Zeitung.

Von Kathrin Götze

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