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Programmieren ist kein Hexenwerk

Neustadt Programmieren ist kein Hexenwerk

Die zehnjährige Mona jubelt: „Geschafft!“ Solche Erfolgserlebnisse hat die so genannte Hour of Code Schülern der Leine-Schule verschafft. Übersetzt heißt das „Stunde des Programmierens“ und ist eine weltweite Aktion, bei der insbesondere Mädchen und Schüler aus Minderheitsgruppen Grundlagen der Informatik lernen sollen. Das soll Logikverständnis und Kreativität fördern.

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Lehrerin Silke Jensen schaut Kimet (10) beim Programmieren über die Schulter.
Döpke

Quelle: Susanne Doepke

Neustadt. Ähnlich wie Mona hat in dieser Woche jeder Leine-Schüler eine Stunde im EDV-Raum verbracht und Aufgaben in der Programmiersprache Scratch gelöst, die zur spielerischen Heranführung von Anfängern entwickelt worden ist. Damit kann bereits auf dem Mobiltelefon programmiert werden.

Spielerisch ist auch das Stichwort der Aktion, denn um die Jugendlichen zu motivieren, haben sie kleinere Aktionen im Computerspiel Minecraft selbst programmiert.

Zum Beispiel mussten Computermännchen eine Mauer bauen oder andere Dinge gestalten. Wer zehn Aufgaben innerhalb der Hour of Code löst, kann sich ein Zertifikat ausdrucken. Obwohl die Wand des EDV-Raums bereits voller Zertifikate hängt, schaffen es längst nicht alle Schüler: „Voll schwer“, sagt ein 13-Jähriger. „Für viele Schüler ist es eine große Motivation, ein Zertifikat zu bekommen“, sagt Lehrerin Silke Jensen, die die Teilnahme der Leine-Schule an der Aktion geplant hat.

Zum Schluss haben alle Teilnehmer auf einem großen Bild mit einem Baum vermerkt, ob das Programmieren eine positive oder eine negative Erfahrung war. Die meisten wählten wie die 13-jährige Ronja einen grünen Marker: „Mir hat es Spaß gemacht“, sagt die Siebtklässlerin.

Eine Schule, zwei Angebote

Die 18 Teilnehmer des Erasmus-Plus-Programms der Leine-Schule lernen ebenfalls viel über Informatik. Heute nehmen sie an einer Videokonferenz mit den Partnerschulen aus Italien, Finnland und von den Azoren in Portugal teil. Dabei werden gemeinsam Programmieraufgaben gelöst, um sich kennenzulernen. Gegenseitige Besuche der Gruppen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Susanne Döpke

 

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