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Radweg an Herzog-Erich-Allee wird neu geplant

Neustadt Radweg an Herzog-Erich-Allee wird neu geplant

Die Geländer der Schlossbrücke seien zu niedrig für Radfahrer, der Weg bis hin zum ZOB zu schmal: Die Stadtverwaltung will den gesamten Fuß- und Radweg entlang der Herzog-Erich-Allee jetzt überprüfen lassen und neu planen.

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Der Radweg an der Herzog-Erich-Allee soll neu geplant werden - unter anderem, weil er auf der Schlossbrücke viel zu schmal und das Geländer dort zu niedrig ist.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Bei einer Brückenkontrolle hatte der zuständige Mitarbeiter der Stadt bemerkt, dass die Brücke - ähnlich wie die benachbarte Mühlenbrücke - nicht mehr neuen Sicherheitsstandards entspricht: Entlang von Radwegen müssen Brückengeländer nach EU-Norm mindestens 1,20 Meter hoch sein, bei Neubauten sogar 1,30 Meter.  Die hat das Geländer nicht - wohl aber der Zaun, der entlang der Böschungen nahe dem Schloss nun aufgestellt ist.

Doch ein Problem bleibt: Der Weg auf der Brücke ist für einen kombinierten Rad- und Fußweg viel zu schmal. Er ist deshalb auf diesem Streckenabschnitt allein als Fußweg ausgewiesen - die Radfahrer müssten also an dieser Stelle absteigen und schieben. Eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht.

Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) empfiehlt, auf der Fahrbahn so genannte Schutzstreifen für Radfahrer zu markieren. Auf diese Weise seien die Radfahrer besser im Blickfeld der Autofahrer, die dann ihr Tempo anpassen müssen und die Radler auch beim Abbiegen weniger leicht übersehen. Dem schließt sich die Stadtverwaltung an. Zuvor soll aber der gesamte Abschnitt bis zum ZOB überprüft werden. "Wir können ja nicht einfach eine Linie aufmalen, ein solcher Schutzstreifen kann nicht einfach irgendwo beginnen und enden", sagt Stadtsprecherin Nadine Schley.

Wo der Streifen verlaufen soll, darüber will die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Kostenpunkt: 18.000 Euro, laut einer Drucksache für Ortsrat, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss sowie Verwaltungsausschuss. "Da ist aber auch die komplette Vermessung schon mit drin", sagt Schley. Die Vergabe sei vorgeschlagen, weil die Stadtverwaltung aktuell ausgelastet sei. Der Ortsrat Neustadt soll sein Votum in der Sitzung am Mittwoch, 2. November, ab 17 Uhr im Sitzungssaal, Nienburger Straße 31, abgeben.

Von Kathrin Götze

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