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Rat entscheidet über Neubau für Schwimmbad

Neustadt Rat entscheidet über Neubau für Schwimmbad

Die Planung ist abgeschlossen, der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe hat zugestimmt. Nun soll auch der Rat dem Bau des knapp 20 Millionen Euro teuren neuen Hallen- und Freibads seinen Segen geben.

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Das Hallenbad Neustadt ist sanierungsbedürftig. Nun soll es einen Neubau geben.

Quelle: Andrea Weitze

Neustadt. Ernsthafter Widerspruch sei wohl nicht mehr zu erwarten, meint Klaus-Peter Sommer, Ortsbürgermeister und Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Es gibt wohl noch grundsätzliche Bedenken bei dem einen oder anderen - aber die einzige Alternative zum Neubau wäre wohl die ersatzlose Schließung beider Bäder“, meint Sommer.

Das geplante kombinierte Hallen-Freibad mit angeschlossener Saunaanlage soll nach neuer Berechnung nun 19,918 Millionen Euro kosten und Ende 2017 eröffnen. Das Baufeld an der Leinstraße neben der KGS ist hergerichtet, der Bauantrag gestellt.

Da scheint die Zustimmung des Rats nur noch eine Formsache zu sein. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, Helmut Eisbrenner, wird am Dienstag, 22. Dezember, dem Finanzausschuss das Vorhaben erläutern. Der Verwaltungsausschuss soll sein Votum dann am 4. Januar abgeben, der Rat am 7. Januar.

Mit dem neuen Bad wollen die Wirtschaftsbetriebe einen Mittelweg zwischen sparsamer Planung und attraktiver Gestaltung der Anlage gehen. Der Bau soll den Grundbedarf für Schulen und Vereine decken und ein attraktives Freizeitangebot schaffen. Mit Ganzjahres-Außenbecken, Naturbadeteich und Röhrenrutsche soll das gelingen - auch wenn mancher das Sprungbecken mit Fünf-Meter-Turm aus dem alten Hallenbad vermissen wird.

Eine Saunalandschaft soll helfen, das erwartete Defizit klein zu halten. In den ersten zehn Jahren soll sich der Betriebsverlust dem Plan zufolge von anfangs 493 000 auf jährlich 350 000 Euro verringern. Das alte Hallenbad fährt aktuell ein Minus bis zu 550 000 Euro ein, das Freibad braucht zusätzlich einen Zuschuss von 60 000 Euro.

Von Kathrin Götze

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