Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Rathausbau in kleinen Schritten

Neustadt Rathausbau in kleinen Schritten

Mühsam nähert sich Neustadt einem neuen Rathaus. Im November soll absehbar sein, unter welchen Bedingungen Planungs- und Bauarbeiten ausgeschrieben werden.

Voriger Artikel
Billardverein sucht neue Räumlichkeiten
Nächster Artikel
Verein will Jugendliche für Schießsport begeistern
Quelle: dpa/Symbolfoto

Neustadt. Immerhin nehmen nun die Eckdaten Form an: 4917 Quadratmeter Nutzfläche (in erster Linie Büros) sind notwendig. Thomas Völkel, Chefplaner der Stadt für den Neubau, hat diese Daten gestern dem Fachausschuss des Rates vorgestellt. Etwa 12 Millionen Euro soll der Bau aus aktueller Sicht kosten. Bisher sind die Verwaltungsmitarbeiter auf rund 5300 Quadratmetern Fläche in Altbauten an vier Standorten in der Kernstadt untergebracht.

Die Grundsatzentscheidung für einen Neubau auf Flächen zwischen Marktstraße und Herzog-Erich-Allee hat der Rat vor fast zwei Jahren gefällt. Seinerzeit zogen die Bürgervertreter den Standort unmittelbar in der City („Marktstraße Süd“) der Alternative vor, bestehende Gebäude an der Nienburger Straße zu erweitern. Diese Lösung wäre nach damaliger Schätzung rund 3 Millionen Euro preiswerter zu haben gewesen.

Allmählich drängt die Zeit: Galten bisher vor allem Altgebäude an der Theresenstraße (Bau- und Sozialverwaltung) als abgängig, weil Schimmelpilze sich breitgemacht haben, droht jetzt auch Ungemach an der Theodor-Heuss-Straße (Bürgerbüro). Auch dort sind Räume feucht, es müssen vermutlich Container aufgestellt werden, um Akten zu archivieren.

In zwei Wochen will die Verwaltung dem Rat einen Vorschlag unterbreiten, wie der Raumbedarf am geplanten Standort erstellt werden kann. Vermutlich müssen sämtliche Arbeiten europaweit ausgeschrieben werden. Vor 2017, so viel scheint sicher, wird nicht gebaut. Prekär: Die Flächen an der Theresenstraße sind bereits verkauft.

Von Dirk von Werder und Benjamin Gleue

Gehört Bibliothek auch ins Rathaus?

Die Rathausplanung ist reich an ungeklärten Fragen. Eine davon: Was wird aus der Stadtbibliothek? Die Ratsfraktion der Grünen hat das Thema wieder auf die Agenda der Neustädter Kommunalpolitik geholt. „Es steht definitiv fest, dass eine Erweiterung der Räume im Schloss nicht möglich ist“, sagt Fraktionssprecher Dominic Herbst, „wir erneuern deshalb unsere Forderung, die Bibliothek im neuen Rathaus unterzubringen“. Eine Bibliothek könne zu einem wichtigen Magneten in der City werden. Möglich sei auch eine Unterbringung im neuen Gebäude am ZOB, die Fraktion halte aber Räume im Rathaus für besser. In der bisherigen Raumordnung für den Neubau ist die Bibliothek nicht vorgesehen.

vw

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smqf7mqbbd16liomer2
Vorfreude pur - wo, wenn nicht in Himmelreich?

Fotostrecke Neustadt: Vorfreude pur - wo, wenn nicht in Himmelreich?