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Regions-FDP besucht Neustadts Rathaus

Neustadt Regions-FDP besucht Neustadts Rathaus

Es gibt Berührungspunkte zwischen Regions-FDP und Neustädter Rathausspitze: Bei einem Besuch in Neustadt haben sich am Dienstag vier der fünf Mitglieder der Regionsfraktion mit Bürgermeister Uwe Sternbeck (Grüne) ausgetauscht.

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Auch Stadtplanung ist Thema (von links): Daniel Farnung, Thomas Iseke, Christiane Hinze, Klaus Nagel, Uwe Sternbeck und Gerhard Kier unterhalten sich.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Eine Übereinstimmung ist klar: Den dringend benötigten Wohnraum fürs kleinere Portemonnaie werde man hauptsächlich in der Kernstadt schaffen, fanden Sternbeck und die FDP-Politiker einhellig. Neubauten seien beispielsweise auch auf dem Grundstück des alten Verwaltungssitzes an der Nienburger Straße denkbar. 

Allerdings erst, nachdem das neue Rathaus gebaut ist. „Schon der bisherige Flächenverbrauch der Verwaltung in der Kernstadt ist ein Argument, sie lieber in einem kompakteren Gebäude unterzubringen“, sagte Sternbeck. Kritik übte der Neustädter Ratsherr Thomas Iseke an der Flüchtlingspolitik: Die Region habe in den Kommunen auch noch große Unterkünfte geschaffen, als die Zahl der Zuwanderer schon versiegte, und das oft zu deutlich überteuerten Preisen, sagte er. Nun gelte es, sinnvolle Regelungen für die Nutzung zu finden, war man sich einig.

Mehr Druck soll die Region nach dem Wunsch aller Beteiligten ausüben, um die letzten höhengleichen Bahnübergänge zu beseitigen – zumal ja nach aktueller Planung die Strecke von Hannover Richtung Nienburg weiter ertüchtigt werden soll. Auch der Schallschutz für die Anlieger müsse dann verbessert werden, hieß es.

Zum Thema Steinhuder Meer sei man sich soweit einig, dass im Naturparkplan auch die Interessen der Nutzer stärker aufgenommen werden sollten. Die Stadt stelle 30 000 Euro im Jahr für die Unterhaltung der Sandstrände am Nordufer zur Verfügung, lobte Iseke. Allerdings habe man in diesem Jahr bisher keinen Sand zurück baggern können. Die Naturschutzbehörde habe das untersagt, weil dort Steinbeißer laichen, schilderte Iseke. Möglicherweise werde das im Spätsommer, bei niedrigem Wasserstand erlaubt, habe die Region nun in Aussicht gestellt.

Der Neustädter Gastwirt will sich auf Landesebene um eine Überarbeitung der Steinhuder-Meer-Verordnung kümmern, sagte er. Zunächst im Wahlkampf: Iseke will als Direktkandidat für die FDP zur Landtagswahl antreten, hofft auch auf einen guten Listenplatz.

Von Kathrin Götze

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